(openPR) Unter Textildruck versteht man das Bedrucken von jeglichem textilen Gewebe. Oftmals werden Kleidungsstücke – z.B. für die Mitarbeiter eines Unternehmens – mit Logos, Motiven oder Schriftzügen bedruckt. Auch für Souvenirs, wie beispielsweise T-Shirts mit Berlin Schriftzug, kommt der Textildruck häufig zum Einsatz. Egal ob für Sportvereine, Junggesellenabschiede oder andere private Anlässe – der Textildruck ist in den verschiedensten Bereichen gefragt. Abhängig vom jeweiligen Einsatzgebiet, der Stückzahl und der Art des Stoffes werden speziell darauf angepasste Textildruckarten, -farben und -techniken verwendet. Da Kleidungsstücke durch das häufige Waschen und Tragen stark beansprucht werden, muss der Druck sehr widerstandsfähig sein, damit die Motive auf dem Stoff auch noch nach vielen Jahren schön aussehen. Aufgrund dessen lohnt es sich, Bekleidung bei einem professionellen Anbieter für Textildruck produzieren zu lassen.
Flex- und Flockdruck für kleine Auflagen
Sowohl beim Flexdruck, als auch beim Flockdruck werden Folien verwendet, aus denen das entsprechende Motiv mithilfe eines Plotters ausgeschnitten und anschließend mit einer Presse unter Druck und Hitze auf den Stoff übertragen wird. Flex ist ein gummiartiges glattes Material, das besonders haltbar und daher als Textildrucktechnik sehr beliebt ist. Das Flockmaterial hat eine samtartige, matte Oberfläche, wodurch der Druck leicht erhaben ist und ein dreidimensionaler Effekt erzielt wird. Die Veredelung von Textilien mit Flockdruck eignet sich am besten für einfache Motive, Logos und Schriftzüge, die nicht zu filigran sind. Farbverläufe sind beim Flex- und Flockdruck nicht möglich, jedoch lassen sich freistehende Komponenten (z.B. einzelne Buchstaben) in verschiedenen Farben drucken.
Siebdruck und Siebtransferdruck – kostengünstige Varianten für Großauflagen
Der Siebdruck ist bei Großauflagen eine der flexibelsten und kostengünstigsten Varianten. Die Druckfarbe wird dabei durch feinmaschige Gewebe (Siebe) gerakelt und so auf den Stoff gebracht. Motive können auf diese Weise sehr detailgetreu wiedergegeben werden und auch Farbverläufe und Sonderfarben können eingesetzt werden. Der Siebtransferdruck ist dem Siebdruck sehr ähnlich. Der einzige Unterschied liegt darin, dass Motive hierbei zunächst auf ein Transferpapier und erst dann auf das Textil übertragen werden. Dadurch können noch filigranere Formen gedruckt werden und die Aufdrucke sind bei 40 bis 60 °C waschbar.
Digitaldruck für fotorealistische Motive
Beim Digitaldruck wird das Motiv entweder als Transfer mittels Presse aufgedruckt oder direkt mit hochauflösenden Druckern auf das Gewebe aufgedruckt. Dieses Verfahren ist schon für geringe Auflagen ab 1 Stück geeignet und sehr kostengünstig, da hierbei keine hohen Vorkosten entstehen. Per Digitaldruck lassen sich fotorealistische Bilder gestochen scharf und extrem detailgetreu aufdrucken. Außerdem hat diese Drucktechnik eine besonders hohe Waschechtheit, sodass die Motive auch noch nach vielen Waschvorgängen gut erhalten bleiben.












