(openPR) Er gilt als einer der jüngsten Dozenten an der VHS und der Paracelsus und immer wieder als Honorardozent an verschiedenen Hochschulen. Als ein begabter Coach und hervorragender Businessberater laut seinen Bewertungen auf Google, Xing und Facebook. Seine Vita und Zusatz-Abschlüsse sind breitgefächert und dies entbehrt nicht der Frage, wie das alles zusammenpasst: BWL-Studium auf der einen Seite und Tierheilpraktiker auf der anderen. Wir haben uns gedacht wir Fragen einmal bei Herrn Christian Borschel nach.
Wir sind sehr erfreut, dass sich Herr Borschel die Zeit genommen hat und sich unseren Interview fragen stellte.
1. Guten Tag Herr Borschel, Sie sind mit 27 noch recht jung und gehören mit zu den gefragtesten und erfolgreichsten Coaches nicht nur im Kölner Umland. wie ist das möglich?
Hallo, vielen Dank für die Anfrage zu diesem Interview. Ich kann Ihnen nicht sagen woran es liegt, aber ich denke, dass wenn man in dem Fachbereich in welchem man tätig ist auch gute Arbeit macht, dass Alter keine Rolle spielt. Ich kenne ganz viele erfolgreiche Personen, in den unterschiedlichsten Altersgruppen. Die Frage ist natürlich auch immer was wir als erfolgreich definieren. Ich persönlich sehe jede Unternehmensberatung auch als neuen Erkenntnisgewinn für mich selbst und wachse ebenfalls mit. Was mich immer schon auszeichnete, schon als Kind war meine Neugier und die kann ich in meinem Beruf sehr gut nutzen, auch das kann ein Erfolgsfaktor sein.
2. Steht Ihnen Ihr Alter manchmal im weg?
Das würde ich so nicht sagen, natürlich kommt es vor, dass einige Menschen, die mich Kennenlernen zunächst überrascht sind. Auch in Diskussionen mit Kollegen, ist manchmal zunächst ein grundsätzlicher Austausch nötig, aber wenn es dann fachlich passt, komme ich mit den meisten Menschen auch auf einen guten Nenner, bei dem ein konstruktiver Umgang und ein gutes Arbeiten dann auch möglich wird.
3. Waren Sie ein „Überflieger“ in der Schule und im Studium oder woher kommen diese vielen Abschlüsse?
[lacht] Nein ein Überflieger war ich nicht, ich war ein guter Schüler und auch ganz solide im Studium. Ich habe aber auch mein Jurastudium abgebrochen, um zum General Management zu wechseln. Ich war aber wahrscheinlich auf Grundlage meiner Neugier stehts daran interessiert viele Sachen zeitgleich zu machen. Das habe ich auch meistens gemacht und daher die vielen Abschlüsse.
4. Woher kommen die breiten fachlichen Unterschiede in Ihrer Vita?
Ich würde es nicht als fachliche Unterschiede bezeichnen. Ich finde es fließt in einander über. Das Bachelor Studium General Management mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie und Marketing in Globalen Märkten, bildet eine Basis meiner Arbeit, im Coachingaspekt meiner Arbeit gehören aber auch Abschlüsse im Gesundheitsbereich ebenso dazu, wie auch bspw. mein Abschluss als Datenschutzbeauftragter. Das eine ist fachlich bedingt und das andere gehört den Auflagen meiner Arbeit zugeschrieben.
5. Empfinden sie Ihre Vita als stimmig, oder können Sie die Verwirrung als solche nachvollziehen?
Für mich ja und es greift auch in einander über, so ist Beispielsweise die Arbeit mit unseren Hunden im Kontext zur Praxis hoch spezialisiert und geht auf neuste Studien zurück, wie bspw. die Spiegelneuronen des Hundes im Kontext einer Behandlung nutzbar zu machen. Im Rahmen einer Gewichtsreduktion via Hypnose beispielsweise ist ein Grundlegendes Verständnis als Ernährungsberater Sinnvoll. Sie sehen also alles ist miteinander verbunden. Die Unternehmensberatung kann nur dann auch langfristig funktionieren, wenn Kommunikationsverhalten analysiert wird. Die Basis unseres Handelns hängt oft von unserer Motivation und unserer persönlichen Einstellung ab. Da sind wir dann bei meiner abgeschlossenen Ausbildung als integraler Coach.
6. Haben Sie jemals überlegt doch noch Ihr Jura-Studium zu beenden?
Ich habe darüber nachgedacht, statt ein reguläres Jura Studium zu absolvieren eventuell noch nach meinem Master in Wirtschaftspsychologie noch einen Master im Fach Wirtschaftsrecht zu absolvieren aber das steht noch in den Sternen.
7. Sie sind als Datenschutzbeauftragter Deutschlandweit unterwegs, zu Ihren Kunden zählen vor allem kleine Unternehmen und Selbstständige, warum nicht auch größere Unternehmen?
Ich sehe es in unserem Unternehmen, alle Pflichten und Regularien in einem Unternehmen einzuhalten die die DSGVO, das Finanzamt mit der GOBD und noch die Berufspflicht mitbringt ist für einen Einzelnen fast unmöglich. Darum finde ich es wichtig sich in diesem Bereich gegenseitig zu unterstützen. Große und Mittelständige Unternehmen können sich einen Datenschutzbeauftragten leisten und festeinstellen, das können die meisten kleineren nicht. Darum habe ich auch bei uns im Ort das Unternehmer Treffen gegründet bzw. wiederaufleben lassen. Hier kann man sich gegenseitig unterstützen.
8. Wie gehen Sie mit der Aussage um, dass Sie Ihren Erfolg Ihrem Partner Daniel Borschel zu verdanken haben?
Das kann ich nicht beurteilen, natürlich ist er schon länger im Geschäft, aber wir vertreten die Auffassung, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Wir haben beide unsere stärken und ohne ihn hätte ich viele Sachen sicherlich nicht so gut hinbekommen. Es ist bei uns alles immer Abstimmungssache und das Wissen sich auf den anderen verlassen zu können, trägt sicherlich dazu bei, dass wir unsere Karrieren gegenseitig beflügeln. Wir sprechen stehts an dieser Stelle vom Co-kreieren unserer Arbeit.
9. Wir haben einige Menschen über Sie befragt und sie beschreiben Sie im kennenlernen zunächst als kühl, im Gespräch und auf Bildern kommen Sie nicht so rüber wie entsteht dieser Eindruck?
[lacht] Dieses Vorurteil kenne ich bereits, ich halte mich nicht für unterkühlt oder distanziert, ich bin gut strukturiert und organisiert und weiss stehts wo ich hinwill und äußere das auch. Zudem wenn es darum geht eine Struktur zu schaffen und Zahlen auf den Prüfstand zu stellen, so wie rechtliche Aspekte aufzugreifen, hilft es auch nicht zu Laissez-faire zu sein. Ich denke das dies natürlich dann einen kühleren Eindruck vermittelt als ich von Natur aus beabsichtige zu sein.
10. Zum Abschluss würde ich gerne noch etwas wissen. Sie haben im Vorfeld an unser Interview gesagt, Sie stellen Ihren Teilnehmern in Ihren Kursen gerne die Frage: „Wo sehen Sie Sich in 5 Jahren?“, diese Frage würde ich gerne ebenfalls Ihnen Stellen wollen. Wo geht es für Sie hin?
Ich bin so wie es ist gerade sehr zufrieden, das unterrichten macht mit viel Spaß und die Arbeit mit den Hunden und in der Praxis sowieso. Ich denke ich werde immer wieder etwas finden, was ich gerne Neues lernen möchte oder um meinen Methodenkoffer im Bereich meiner Arbeit weiter auszubauen. [lacht] Wer weiss, vielleicht starte ich noch das Wirtschaftsrechtsstudium oder schreibe mein drittes Buch zu ende. Aber privat sehe ich auch noch die Planung unserer Kinder. Ich kann für mich nur sagen, so wie es ist bin ich zufrieden und es darf gern so bleiben. Aber egal wie es kommt, es bleibt jedenfalls immer spannend.
Vielen Dank für das freundliche und angenehme Interview. Ich habe heute jedenfalls etwas Neues gelernt und bin gespannt was uns mit Ihnen noch erwarten wird. Ich denke, dass dies nicht das letzte Mal war, das wir von Ihnen gehört haben. Sollten auch Sie mehr über Christian Borschel und seine Arbeit wissen wollen, dann schauen Sie doch mal auf seiner Homepage oder auf Facebook bzw. XING vorbei.








