(openPR) Aktive Elektroosmose zur Mauertrockenlegung verständlich erklärt...
Die Feuchtigkeitswanderung in einem aktiven und selbständig geregelten minimalen elektrischen Gleichspannungsfeld unterhalb elektrolytischer Werte, unter Einsatz eines durchgehend verlegten und geeigneten Elektrodensystemes
- Vom Pluspol zum Minuspol…
WER HAT DIE ELEKTROOSMOSE ERFUNDEN?
Das Verfahren der Elektro-Osmose hat bereits eine mehr als 200jährige Geschichte. 1806 beobachtete Prof. Ferdinand Friedrich von Reuss bei Versuchen mit Lehm die eintretende Bewegung der Feuchte beim Anlegen einer Spannung. Die Feuchte bewegte sich von Plus nach Minus. Etwa von 1900 bis in die 1930er Jahre wurde nach diesem Prinzip Torf, Braunkohle und Getreide getrocknet und ab 1935 dann auch feuchte Mauern. Paul Ernst entwickelte die erste Anlage zum Entfeuchten von Mauerwerk und erhielt dafür dann das erste Schweizer Patent.
DIE NATUR NUTZEN ALS VORBILD
Wasser, das aus dem Kapillarsystem des Mauerwerks gelenkt bzw. dauerhaft herausgehalten werden soll wird praktisch mit einer selbständig regulierenden Gleichspannung und einem flächig wirkenden Elektrodensystem in eine bestimmte Richtung durch die Kapillaren der Baumaterialien zum nach unten verlegten Minuspol bewegt. Dabei wird im Grundprinzip ganz einfach nur die physikalische Tatsache von Prof. Reuss genutzt, dass Wasser im elektrischen angelegten Feld immer vom Pluspol zum Minuspol wandert – einfach, wirkungsvoll und über hunderte Jahre wissenschaftlich bewiesen.
DAS PROBLEM DER FEUCHTE
Feuchte Mauern haben eine bestimmte messbare und sehr minimale Polarität. Das heißt, in der Natur entsteht ein natürliches elektrisches Potenzial im Mauerwerk, das durchaus messbar ist. Das Plus befindet sich am unteren Ende der Mauer, Minus am oberen. Durch diese physikalische Tatsache und der dadurch eintretenden Kapillarität des Mauerwerkes kann die Feuchtigkeit von unten nach nach oben wandern, wenn das Mauerwerk nicht mit einer Horizontalsperre abgedichtet ist. Wie bei Blumen in einer Vase oder Bäumen in der Natur, die Wasser von unten aufnehmen und nach oben transportieren, so steigt praktisch auch die Feuchtigkeit innerhalb des Kapillarsystems der Mauerwerke entgegen der Schwerkraft nach oben.
WIR NUTZEN DIESE NATÜRLICHE LÖSUNG
Geht man also vom Bestreben des Wassers aus, in jedem elektrischen Feld immer von Plus zu Minus zu fließen, so ist die Lösung für eine natürliche und umweltfreundliche Entwässerung des Mauerwerkes logisch und einfach. Dreht man die vorhandene negative Polarität des gesamten unteren Mauerwerkes eines Hauses um, dann dreht man damit auch die Richtung der Bewegung des Wassers um, zurück in Richtung des Erdreiches.
Eine faszinierende und umweltneutrale Methode, welche das gesamte Mauerwerk entfeuchtet, sanft entsalzt und die Kapillarität der Mauerwerke dauerhaft unterbindet. Das Gebäude trocknet damit komplett ab und wird dauerhaft gesperrt.
Die einzig anerkannte Lösung dazu lautet…- Aktive Elektroosmose nach Baufachnorm B3355
Also einfach nur eine Spannung X an ein paar X – beliebige Elektroden anlegen und es wird für immer trocken…. ? Ganz so einfach ist dies natürlich nicht. Schon zu hohe und auch automatisch ungeregelte Spannungen oberhalb der Elektroosmose (1,29V) führen praktisch zur Trennung der vorhandenen Stoffe (Salze,Nitrate etc.) im Mauerwerk durch einsetzende Elektrophorese bzw. Elektrolyse. Daraus entstehen dann meist am Mauerwerk und an den Elektroden zersetzende Risiken, durch die einsetzenden chemischen Reaktionen, Aussalzungen und Oxydationsbeschichtungen. Kurzzeitig führt diese Technik durch die hoch verwendeten Spannungen zwar auch zur Trocknung, danach fliesst aber ohne die notwendige Haushaltsfeuchte der Baustoffe und durch die selbst erzeugten chemischen Effekte an den Elektroden schon kein Strom mehr, das Mauerwerk wird erneut feucht und die eingesetzten Kosten sind futsch.
VON PLUS ZU MINUS OHNE CHEMIE ODER AUFWENDIGE ERDARBEITEN ?
Für die Trockenlegung Ihres Gesamtmauerwerkes wird praktisch gesehen nur die am Mauerwerk jeweils messbare “vorhandene negative Polarität” umgedreht, ausschließlich über im Mauerwerk flächig wirkende und korrosionsfreie Elektrodentechnik. Dies ist von besonderer technischer Wichtigkeit, da die Feuchte und Salze im Mauerwerk ungleichmäßig verteilt ist und man nur damit ein durchgehend wirksames elektrisches Feld auf dem Gesamtmauerwerk aufbauen kann.
Im Mauerwerk wird dazu über diese durchgehend wirkenden und chemisch resistenten Elektrodenleitungen eine ganz besondere Art selbständig regulierender und minimaler Spannung angelegt, das Minus bilden dann die dazu verbauten Erdelektroden unter der Bodenplatte. Damit wird die Fließbewegung des Wassers innerhalb des gesamten Mauerwerkes umgekehrt und die Feuchte wandert ganz natürlich wieder zurück in das Erdreich, unter die Bodenplatte des Hauses.(bei Einsatz entsprechender Erdungselektroden) Die definierte Abdichtungslinie liegt in diesem Fall kurz oberhalb dieser Erdungselektroden, alles Mauerwerk darüber und die gesamte Bodenplatte des Hauses bildet dann ein positives Feld, an das keine neue Feuchtigkeit mehr aufsteigen kann.
DER ABTROCKNUNGSPROZESS
Der Abtrocknungsprozess beginnt praktisch mit dieser Umkehrung der vorhandenen negativen Polarität des gesamten unteren Mauerwerkes, mit der Inbetriebnahme und Aufbau des notwendigen positiven Feldes. Der an die jeweiligen Feuchtewerte des Mauerwerkes selbständig anpassungsfähige Strom der Steuerungsanlage fließt am Anfang praktisch etwas höher, um die Feuchtigkeit aus allen Bereichen des positiven Mauerwerkes zu verdrängen. Die Feuchtigkeit zwischen Anode und Kathode wird als erstes verdrängt und die Feuchte aus den oberen Teilen des Mauerwerkes sackt dann immer etappenweise und systematisch in diesen bereits trockneren Bereich. Dieser systematische Entfeuchtungsprozess dauert je nach Art und Stärke des Mauerwerkes bis zu einem Jahr, wobei bei normalen Wänden meist schon nach 3-6 Monaten der volle Erfolg sichtbar ist oder teilweise sogar abgeschlossen. Für die dauerhaft trockenen Wände sorgt aber im Endeffekt die einmalig installierte Mauerpol-Systemtechnik selbst – mit dem automatisch an die notwendige Haushaltsfeuchte des Baumateriales anpassungsfähigen und selbstregulierenden Spannungsfluss.
Die mit dieser Spezialtechnik minimal erhaltene Haushaltsrestfeuchte eines jeden Baumateriales gewährleistet praktisch den dauerhaften Stromfluss für die letztendlich gewollte dauerhafte Sperrung der Wände – genau deshalb nennt sich diese besondere Verfahrenstechnik auch “aktive Elektroosmose“. Die dazu aktiv regulierte Potentialumkehr im Mauerwerk bewirkt den sanft eintretenden Effekt der Elektroosmose und die elektrolytischen Wirk-Effekte werden dadurch gezielt vermieden. Nur durch diese besonderen System-Eigenschaften ist es letztendlich möglich, die Haushaltsfeuchte der Mauerwerke zu erhalten, die dann den dauerhaft abdichtenden Spannungsfluß über Jahrzehnte zulässt. Ein weiterer großer und erheblicher technischer Vorteil der aktiven Regeltechnik einer aktiven Elektroosmose ist die ständige automatische Anpassung des Spannungsflusses, wie bei eintretendem Regen, Feuchte oder gar Hochwasser. Werden die Wände durch äußere Einflüsse erneut feucht oder befeuchtet, dann reguliert das Verfahren dies durch den selbst neu einsetzenden höheren Spannungsfluss.Unsere Kunden berichten natürlich auch immer wieder mal über Ihre Anlagen und auch über die jeweils eintretenden Effekte:
-es beginnt meist als erstes mit dem Wegfall des Schimmelgeruches im Haus
-sichtbare Erfolge der Trocknung zwischen den Bereichen der Anode und Kathode sowie im Fussbodenbereich innerhalb 3 – 6 Monate
- leicht austretende Salze am Mauerwerk die nur abgekehrt wurden vor Neuputz
-ca.nach 6 Monaten setzt oftmals wieder eine Erhöhung des bis dahin bereits stark gesunkenen Spannungsflusses ein, da die obere Feuchte ständig in das elektrische Feld zwischen Anode und Kathode sackt
- bei sehr hoher Feuchtigkeit im Mauerwerk ist es manchmal sogar auch in den Randbereichen ersichtlich, wie das Wasser regelrecht rausläuft und sich kleine Pfützen bilden
- je nach Verlegung berichten auch viele Kunden bei Schnee bzw. leichten Regen, das rings um Ihre Häuser ein regelrechter trockener Streifen sichtbar ist und sich die mA – Anzeige der Steuerung erhöht und später wieder sinkt. Dies ist natürlich auch mit der vertikalen Wirkung des aufgebauten Spannungsfeldes begründbar, wobei diese dort eintretende Feuchte dann den höheren Spannungsfluss auslöst.
Ein klarer und sehr wohl bedeutender technischer Vorteil der elektrophysikalischen Mauertrockenlegung ist es, dass mit dieser anerkannten Verfahrenstechnik ein bewiesener physikalischer Prozess in Gang gesetzt wird, der in relativ kürzester Zeit die oftmals enormen Feuchtemengen aus dem Mauerwerk leitet und sogar dauerhaft den neuen Feuchteeintritt aktiv behindert. Man muß also nicht erst einige Jahre warten bis diese Feuchtemengen natürlich ausdiffudieren, wie das bei andersweitigen Sperren notwendig ist. Die baulichen Eingriffe am Mauerwerk sind beim Einbau der MAUERPOL-Systemtechnik auf ein absolutes Minimum beschränkt. Das gesamte Mauerwerk kann auch mit der Anwendung der Verfahrenstechnik die nächsten Jahre weiter natürlich atmen, denn die Feuchte wird bei uns nicht mit unsinnigen Maßnahmen eingepackt oder gar noch mit zusätzlichen Flüssigkeiten zusätzlich befeuchtet.
Das MAUERPOL-Verfahren garantiert Ihnen mit seiner einzigartigen System – u. Regeltechnik den langjährigen Erfolg an jeder verbauten aktiven elektroosmotischen Mauertrockenlegungsanlage. Die Haltbarkeit bzw. die hohen Standzeiten der leitfähigen Kunststoff – Elektrodentechnik im Anwendungsfall bei unserer Kundschaft liegen nun schon bei 30 Jahren. Die gesamte verwendete Spezialtechnik kann somit als unverrotbar eingestuft werden.
Unsere MAUERPOL-Verfahrenstechnik zeigt an jedem Gebäude immer wieder eindrucksvoll und erfolgreich neu, das diese aufgeführten technischen Fakten die wichtigste Grundlage für die über mehrere Jahrzehnte wirksame und erfolgreiche Lösung bei einer anerkannten elektrophysikalischen Mauertrockenlegung sind. Ein Spannungsfluss von wenigen Millivolt auf dem gesamten unteren Mauerwerk samt Bodenplatte ist völlig ausreichend, um jedes Gebäude ab dem Fundamentbereich mit anerkannter “aktiver Elektroosmose” dauerhaft zu sperren und zu entfeuchten.
Dieses messbare und dauerhaft wirkende bzw. sperrende elektrische Feld (ähnlich eines faradyischen Käfig), mit seinem entsprechend der jeweiligen Feuchtigkeitswerte anpassungsfähigem Spannungsfluss ist im Endeffekt der technisch notwendige Fakt, um langanhaltende Wirkung zur dauerhaften horizontalen und vertikalen Sperrung gegen die aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich erreichen zu können….









