(openPR) Während die einen in der dunklen Jahreszeit eher mit dem Winterblues zu kämpfen haben, werden andere jetzt vermehrt aktiv: Einbrecher. Und wenn die erstmal in der Wohnung sind, nehmen sie nicht nur wertvolle, sondern vielleicht auch Dinge mit ideellem Wert mit. Wie man sein Hab und Gut sicher durch Herbst und Winter bringt, erläutert Christian Kuhlmann von der LVM Versicherungsagentur in Einbeck.
Woran liegt es denn, dass im Herbst und Winter besonders häufig eingebrochen wird?
Christian Kuhlmann: Einbrecher nutzen gerne die regelmäßige Abwesenheit der Bewohner, und in den kälteren Monaten sind generell weniger Menschen auf den Straßen unterwegs. Besonders der späte Nachmittag und der frühe Abend locken Einbrecher an. Zu dieser Zeit sind viele noch bei der Arbeit. Außerdem können Einbrecher in der Dämmerung leichter erkennen, ob jemand zu Hause ist. Abgesehen davon werden sie nicht so schnell entdeckt.
Wie oft wird in Deutschland eingebrochen?
Christian Kuhlmann: Im vergangenen Jahr wurden den deutschen Versicherern rund 110.000 Fälle von sogenanntem Einbruchdiebstahl gemeldet. Alleine die LVM Versicherung hat 7 Millionen Euro an Einbruchsopfer ausgezahlt. Viel schlimmer als der finanzielle Verlust sind beim Einbruchdiebstahl aber oft der ideelle Schaden und das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht sicher zu sein.
Was mache ich, wenn ich einen Einbruch bei mir feststelle?
Christian Kuhlmann: „Klar, als erstes muss natürlich die Polizei verständigt werden. Mit der Anzeige wird auch eine sogenannte Stehlgutliste angefertigt. Sie dient dazu, das Diebesgut zuzuordnen, falls es wieder auftaucht. Die Liste ist aber auch für die Versicherung wichtig, damit die Sachen ersetzt werden können.
Und wie kann ich mich gegen Einbrüche absichern?
Christian Kuhlmann: Fenster beispielsweise sollten mit sogenannten Pilzkopfverriegelungen und abschließbaren Fenstergriffen ausgestattet sein. Außentüren sollten mit bündigen Schließzylindern versehen werden, so dass Einbrecher hier nicht einfach mit einer Zange ansetzen können. In den meisten Fällen kann man den mechanischen Schutz auch nachrüsten. Die Polizeidienststellen vor Ort beraten bei der Wahl der Technik und haben zum Teil auch eigene Sprechstunden hierfür eingerichtet.
Viele denken wohl zunächst an eine Kamera oder Alarmanlage…
Christian Kuhlmann: Eine Kamera oder eine Alarmanlage ersetzen nicht den mechanischen Schutz. Wenn Einbrecher nach wenigen Minuten nicht in der Wohnung sind, geben sie in der Regel auf. Für den Fall der Fälle sollte man sich natürlich auch versichern.
Gibt es eine spezielle Versicherung gegen Einbrüche?
Christian Kuhlmann: Einbruchdiebstahl fällt unter die Hausratversicherung. Sie zahlt nicht nur für die Wiederbeschaffung entwendeter Sachen, sondern auch für etwaige Aufräumkosten. Sie übernimmt zudem die Reparaturkosten für Schäden an den aufgebrochenen Türen oder Fenstern. Bis zu einem bestimmten Betrag sind über die Hausratversicherung auch Wertsachen und Bargeld versichert.
Ein Blick in die Versicherungsbedingungen gibt Auskunft darüber, wie hoch dieser Wert jeweils liegt. Übrigens: Die LVM Versicherung fördert die Sicherheit in den eigenen vier Wänden – Eigentümer eines mit der Plakette „Zuhause sicher“ zertifizierten Hauses erhalten einen Beitragsnachlass in der Hausratversicherung.













