(openPR) Artur Tabat und Alexander Donike sind keine Freunde mehr. Jedenfalls, solange man das in Köln überhaupt sagen kann. Der langjährige zweite Mann hinter Artur Tabat ist dieses Jahr in die Rolle des Veranstaltungsleiters geschlüpft. Vor einigen Jahren hatte Tabat ja schon ein einmal einen anderen für die Rolle des Nachfolgers auserkoren. Jan Ullrich scheiterte aber am Widerstand vieler Beteiligter. Angesichts der nachfolgenden Affären war das sicher nicht unglücklich.
Alexander Donike hat jetzt bekannt gegeben, dass er nächstes Jahr nicht mehr Rund um Köln organisieren werde. Für dieses Jahr hatte er dafür einen Vertrag mit dem Verein Cölner Straßenfahrer (VCS). Wenn Köln mit C geschrieben wird, deutet dies auf eine ziemlich lange Tradition. Donike gab an, dass der VCS seinen Vertrag nicht im angemessenen zeitlichen Rahmen verlängert hat. Sprich der, VCS hätte bis zum 31.Oktober auf das Angebot von Donike antworten müssen. Da hat er nicht getan.
Atrur Tabet sagte dazu zum Kölner Stadtanzeiger, dass die Chemie zwischen dem Verein Cölner Straßenfahrer, dem Vorstand , Tabat und Alexander Donike stimme nicht mehr.
Tabat hatte seit 1973 das Rennen an verantwortlicher Stelle geleitet. Donike war 16 Jahre sein technischer Direktor und Stellvertreter. Jetzt sind andere Organisatoren im Gespräch. Zunächst redet man vom Veranstalter des Kölner Marathons. Aber auch die ASO die allen Bekannt ist durch die Organisation der Tour de France und die schon so wichtige Rennen wie Eschborn Frankfurt und die Deutschland Tour unter ihren Fittichen hat, ist Gespräch. Auf jeden Fall soll Rund um Köln im nächsten Jahr wieder stattfinden. Ich bin mir sicher, dass, wenn alle Stricke reißen, der Altmeister wieder selber in den Ring steigen wird.
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