(openPR) Ungewohntes kann Ängste oder Neugier wecken. Bilder sind immer nur Teil eines Ganzen und stehen dennoch autonom Jedes für sich. Iris Hilpert nennt Ihre Kunst Figunetik und ihre Bilder sind demzufolge Figunetiks. Figunetik ist in erster Linie eine Bildsprache, welche dazu dient über das Mittel Bildende Kunst, mit Betrachtern und Kreativen zu kommunizieren.
Iris Hilpert: "Heilung ist ein großes Wort. Genau darum bin ich oft einfach nur sprachlos. Sprachlos angesichts der aktuellen Geschehnisse. Sprachlos manchmal, (und das manchmal wird immer häufiger). Auch mutlos bin ich manchmal und auch das mutlos begegnet mir immer öfter. Manchmal wird aus dem Mutlos ein Tatenlos.
Das nennt man auch Schaffenspause, denke ich. Aber so ganz trifft es das nicht.
Und da sind diese Bilder. Sie gehören zu mir, zu meinen Gedanken. Vieles entsteht unbewusst. So viele Dinge sind unbemerkt geschehen, sind vorüber gegangen, an mir, an Dir, an uns?!
Kunstwerke sind Bruchstücke, einzeln oder im Ganzen kann man sie betrachten.Vieles in dieser Welt erscheint kaputt und irrwitzig. Mitunter stehe ich angesichts aktueller Meldungen und fasse es einfach nicht.
Aber da sind auch:
Eine Ameise, ein im Wasser schillernder Fisch.Ein Grashalm, eine Seerose, eine knorrige, verdorrte Wurzel (wie schön sie ist im Abendrot.) Und da sind noch:
Das Kind, welches seine kleinen Arme nach seinen Eltern reckt.
Das Kalb, welches seinen Kopf nach dem seiner Mutter streckt.
Der Zirkusbär, der sich nach den Wäldern sehnt.
Der Artist, der seinen ausgedienten Körper dehnt.
Heilung ist ein großes Wort"
Die aktuelle Ausstellung zeigt klein- und großformatige figurative Ölmalerei.
Die Ausstellung wird am 14. November 2019 in der Waterlounge (Studentenclub Aquarium), auf der Petersburger Straße 21 in Dresden eröffnet
Beginn 20 Uhr











