(openPR) Mainzer Bürgerin wird für ihr Lebenswerk in der Berufs- und Bildungsberatung ausgezeichnet
Anlässlich ihres 79. Geburtstages an diesem Wochenende erhielt Heidi Merlet, Mitbegründerin des Zürich-Mainzer-Laufbahnberatungsmodells, für ihre Verdienste und ihre Lebensleistung die Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Verbands für Bildungs- und Berufsberatung e. V. (dvb). Der Bundesvorsitzende des dvb, Rainer Thiel, überreichte die Ehrung und sprach ihr seinen Dank aus: „Heidi Merlet hat wesentliche Weichen gestellt für die Entwicklung des Verbandes und sich frühzeitig damit befasst, Aus- und Fortbildungsstandards für professionelle Bildungs- und BerufsberaterInnen zu formulieren“.
Frau Merlet war 10 Jahre lang – von 1982 bis 1992 – Bundesvorsitzende des dvb. In diese Zeit fielen wichtige fachliche Diskussionen wie die geplante Aufgabe des Beratungsmonopols der damaligen Bundesanstalt für Arbeit, die beginnende Digitalisierung und die besonderen Herausforderungen einer Gesellschaft, deren Mitglieder nach der politischen Wende in einem vereinten Europa leben und arbeiten wollten. Insbesondere die Qualität der Aus- und Fortbildung von Beratenden lag Heidi Merlet am Herzen. Nach ihrer aktiven Zeit als Vorsitzende des dvb entwickelte sie gemeinsam mit deutschen und schweizerischen Kolleginnen das Zürich-Mainzer Laufbahnberatungsmodell (ZML), das bis heute als Fortbildungskonzept angewandt wird und sich als Beratungsschule mit individualpsychologischer Fundierung etabliert hat. Ihre eigene Beratungspraxis zur Laufbahngestaltung in Mainz hat Heidi Merlet bereits vor einigen Jahren an eine Nachfolgerin abgegeben. Aber auch jetzt ist sie noch als Leiterin von Intervisionsgruppen von Beratenden sowie als Trainerin tätig.
„Heidi Merlet ist eine Person, die sich für ihre Ideale einsetzt und ihre Werte lebt. Sie kann wirklich auf ein Lebenswerk zurückblicken,“ so fasst es die Laudatorin Birgit Lohmann, die eine Nachfolgerin Heidi Merlets als Bundesvorsitzende des dvb war, zusammen.















