(openPR) VDA Lieferantenanbindung nach Empfehlung VDA 4902 / 4994
Die Mehrheit der Automotive-Supplier druckt heute Labels mit Barcode und Data Matrix mittels Laserdrucker.
Um die Forderung aller OEM´s nach VDA 4902 / 4994 mit Hybriden Global-Transport-Labels zu erfüllen und somit Data Matrix und RFID auf einem Label zu vereinen, wird heute ein geeigneter Thermotranfer-Drucker benötigt, der RFID Datenträger beschreiben kann.
Dies stellt viele Supplier jedoch vor nicht unerhebliche Herausforderungen, da die Drucksteuerung meist über sog. Report Generatoren abgewickelt wird, die zwar grundsätzlich in der Lage sind grafische Elemente für unterschiedliche Ausgabegeräte zu erzeugen, jedoch hinsichtlich der notwendigen RFID-Befehle an Ihre Grenzen stoßen.
Vereinfacht dargestellt bereiten Report Generatoren die Rohdaten aus den übergeordneten Systemen (ERP, PPS etc.) grafisch auf, sodass diese ohne direkten Bezug zum Ausgabegerät über einen entsprechenden Treiber gedruckt werden können.
Dieses Prinzip kann jedoch schon bei Barcodes zu unerwünschte Qualitätseinbußen führen, weil durch die Aufbereitung des Barcodes als Bild das definiertes Verhältnis von Strichbreiten und Lückenbreiten (Ratio) unzulässig verändert werden kann. Wird die Größe des Barcodes in Form eines grafischen Elements nun nicht im erforderlichen Verhältnis zur Auflösung des Ausgabegeräts in Stufen geändert, sondern frei gewählt, kann die Qualität des Barcodes nicht mehr den Industriellen Anforderungen genügen.
Final werden die Grenzen der Leistungsfähigkeit von Report Generatoren überschritten, wenn es darum geht einen VDA-konformen RFID-Befehl an einen Thermotransfer-Drucker zu senden.
Zur Vermeidung kostenintensiver Schnittstellenprogrammierungen, zur Anpassung des bestehenden Druckstroms, bietet die Winckel GmbH eine autarke Lösung auf Basis der AMIA® Data-Management-Engine (DME), welche den bestehenden Druckstrom analysiert, um die VDA-konforme Codierung ergänzt und das RFID-Global-Transport-Label erzeugt.
Mit der IoT-Plattform AMIA hat Winckel eine Art „Datenbroker“ für die produzierende Industrie geschaffen. Objekte erhalten über die Kennzeichnung mit einem RFID-Transponder eine digital verarbeitbare Identität, um sich auf der Plattform anzumelden. Spezielle Algorithmen für Smart-Data-Anwendungen ermöglichen dann präzise Reaktionen auf spezifische Events. Die individuell vorverarbeitete und aufbereitete Datenweitergabe, die Visualisierungen sowie Reports und Befehle an angeschlossene Software-Systeme (ERP/LVS/MES etc.) bzw. die Maschinensteuerung, sind nur einige der zentralen Features der Event-Daten-Plattform. AMIA benötigt keine Middleware, kann im Gegenzug aber Daten aus einer bereits implementierten Middleware auslesen. Die Plattform agiert quellen-neutral und kann Daten aus der kompletten Sensorebene verarbeiten.













