openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Auf den Spuren nachhaltiger Fortbewegung

05.09.201910:27 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Auf den Spuren nachhaltiger Fortbewegung
Bildquelle: Laura Menger
Bildquelle: Laura Menger

(openPR) Studierende der Frankfurt UAS entwickeln Mobilitätskonzept für die Rhön

Jährlich besuchen rund 1,6 Millionen Reisende die Rhön zum Wandern, Radfahren oder Skifahren. Doch wie kann man sich innerhalb des beliebten Naturschutzgebiets nachhaltig fortbewegen? Wie gelingt die Anreise? Wird ein Auto vor Ort benötigt? Welche Alternativen gibt es? Mit diesen Fragen haben sich 17 Studierende des 2. Semesters im dualen Bachelor-Studiengang Tourismusmanagement an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) auseinandergesetzt. Im Modul Transportmanagement haben sie gemeinsam mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Rhön entwickelt. Die Ergebnisse wurden im Anschluss der Rhön GmbH, der ortsansässigen Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, vorgestellt.



„Ein attraktiver ÖPNV sorgt dafür, dass die Menschen auf Bus und Bahn umsteigen – auch, wenn sie in ihrer Freizeit unterwegs sind. Deshalb machen wir uns seit langem stark für eine gute Anbindung touristischer Ziele und sind offen für Gespräche zu neuen Angeboten“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat zu der Zusammenarbeit mit den Studierenden.

„Nachhaltige Mobilität in der Reisebranche hört sich im ersten Moment unrealistisch an, wenn man an den CO²-Ausstoß eines Kreuzfahrtschiffes oder Flugzeuges denkt. Bei einem Urlaub in der beliebtesten Reisedestination der Deutschen – Deutschland – ist die Fortbewegung mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln jedoch gar nicht so abwegig“, erklärt die Studentin Laura Menger. „Wir haben in unserem Projekt den Ansatz verfolgt, dass Reisende kein Auto für ihren Urlaub benötigen, sondern sich schnell und bequem mit dem ÖPNV fortbewegen können.“ Um dieses Ziel zu verfolgen, haben die Studierenden ermittelt, wie der Öffentliche Personennahverkehr, die An- und Abreise sowie die Fortbewegung vor Ort, die weitestgehend ohne Auto erfolgen soll, verbessert werden können. „Um herauszufinden, wie man die Rhön möglichst nachhaltig bereisen kann, haben wir die Region erkundet, indem wir uns ausschließlich mit dem ÖPNV fortbewegt haben. Zudem haben wir Interviews mit der Tourismusinformation vor Ort sowie mit Fahrerinnen und Fahrern von Bussen und Bahnen geführt, um den Bedarf eines ÖPNV-Ausbaus zu ermitteln. Zu unserer Überraschung wurden wir mit offenen Armen empfangen, denn der Bedarf nach einem besser ausgebauten Bus- und Bahnnetz ist aktuell sehr hoch“, so Celine Otto, ebenfalls Studentin, die am Projekt mitwirkte.

Um ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu erstellen, orientierten sich die Studierenden zudem an zwei Benchmark-Regionen, dem Schwarzwald und der Seiser Alm in Südtirol. „Diese Destinationen haben bereits ein funktionierendes, nachhaltiges Mobilitätskonzept und könnten ein Vorbild für die Rhön sein. Reisende sind in diesen Regionen nicht auf ihr Auto angewiesen und können das Angebot des ÖPNV in Anspruch nehmen, um Wanderrouten oder Ausflugsziele zu erreichen“, ergänzt Menger. Das Ergebnis der studentischen Projektarbeit ist der Entwurf einer „Rhön-Card“. Diese Karte soll Urlauberinnen und Urlaubern eine kostenlose Nutzung des ÖPNV für die Zeit Ihres Aufenthalts in der gesamten Region ermöglichen. Zudem erhalten sie Vergünstigungen bei Partnerunternehmen, Kulturangeboten sowie Sehenswürdigkeiten. „Mit der Karte sollen Reisende motiviert werden, das Auto auch mal zu Hause stehen zu lassen. So können sie entspannt und nachhaltig in den Urlaub starten“, erklärt Otto.

Die Ergebnisse der Studierenden überzeugen: Nach Abschluss des Projekts wurden sie zu einem Workshop der Rhön GmbH, der Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement der Destination Rhön, eingeladen. Das Unternehmen entwickelt momentan auch ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für die Rhön und möchte dieses umsetzen. „Wir hatten die Möglichkeit, die Arbeit der Rhön GmbH mit unserer Expertise und den gesammelten Erfahrungen zu unterstützen. Für alle Teilnehmenden war es eine tolle Erfahrung, zu sehen, dass all die Arbeit nicht ‚nur‘ für ein Hochschul-Projekt war, sondern auch wirklich in der Praxis umgesetzt werden kann“, so Menger.

Der duale Bachelor-Studiengang Tourismusmanagement wird seit dem Wintersemester 2012/2013 am Fachbereich Wirtschaft und Recht der Frankfurt UAS angeboten. Er verknüpft das Hochschulstudium mit betrieblichen Abschnitten und wird mit kooperierenden Unternehmen der Tourismuswirtschaft durchgeführt; derzeit sind dies rund 25 Unternehmen, darunter DER Touristik GmbH, e-domizil, Thomas Cook AG sowie die Deutsche Zentrale für Tourismus. Die Studierenden benötigen in einem der kooperierenden Unternehmen einen Studien-Ausbildungsvertrag und erhalten eine Ausbildungsvergütung; einige Firmen übernehmen auch die Einschreibegebühren.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht, Iris Teut, Telefon: +49 69 1533-3873, E-Mail: E-Mail

Weitere Informationen zum Bachelor-Studiengang Tourismusmanagement an der Frankfurt UAS unter www.frankfurt-university.de/tourismusmanagement-bachelor; mehr zum Fachbereich Wirtschaft und Recht unter www.frankfurt-university.de/fb3.

Bildunterschrift: (v.r.n.l.) Laura Menger, Céline Otto sowie Madeleine Weber und Ilka Stauvermann haben gemeinsam mit weiteren Studierenden des dualen Bachelor-Studiengangs Tourismusmanagement ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für die Rhön entwickelt.
Bildquelle: Laura Menger

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1059780
 598

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Auf den Spuren nachhaltiger Fortbewegung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Frankfurt University of Applied Sciences

Zweiter Frankfurter Zukunftskongress: Die Zukunft dreifach denken: nachhaltig, digital und transformativ
Zweiter Frankfurter Zukunftskongress: Die Zukunft dreifach denken: nachhaltig, digital und transformativ
Zweiter Frankfurter Zukunftskongress findet am 11. Oktober 2022 an der Frankfurt UAS statt  Keynotes von Maja Göpel und Volker Mosbrugger geben wertvolle Denkanstöße für unser Handeln   Klimawandel, Digitalisierung und New Work sind die aktuellen Herausforderungen für ein nachhaltiges und werteorientiertes Miteinander. Wie die kulturelle Transformation dieser Zukunftsthemen mit einem gemeinsam ausgearbeiteten Ansatz gelingen kann, stellt der zweite Frankfurter Zukunftskongress heraus. Er findet am 11. Oktober 2022 an der Frankfurt Universi…
Mit dem autonomen Kleinbus von Dorf zu Dorf
Mit dem autonomen Kleinbus von Dorf zu Dorf
Frankfurt UAS und Hochschule Hannover entwickeln Konzept zum kombinierten Transport von Personen und Gütern im ländlichen Raum Im Hinblick auf bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Verkehrskonzepte spielen die Themen Mobilität und Logistik im ländlichen Raum eine zentrale Rolle. Autonome Shuttles könnten hier neue Chancen bieten, um diese Gebiete für mehr Menschen als Wohnraum attraktiver zu gestalten – gleichzeitig muss jedoch die Wirtschaftlichkeit dessen gewährleistet werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kombinom“ wird eine Potenzi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Krabbeldecke: Das perfekte Umfeld für Babys zum Spielen, Lernen und ErkundenBild: Krabbeldecke: Das perfekte Umfeld für Babys zum Spielen, Lernen und Erkunden
Krabbeldecke: Das perfekte Umfeld für Babys zum Spielen, Lernen und Erkunden
Babys wollen ihre Umwelt intensiv erkunden und müssen zur ersten Fortbewegung erst einmal Krabbeln lernen. Innerhalb der ersten Monate sind die Babys in der Entwicklung zwar körperlich noch kaum aktiv, dafür nehmen die kleinen Erdenbürger die unterschiedlichsten Einflüsse wahr und erkunden ihre Welt mit Vorliebe mit dem Mund. Eine Krabbeldecke ist nicht …
Starke Nachfrage nach Elektroroller
Starke Nachfrage nach Elektroroller
Die GUF GmbH Gesellschaft für umweltbewußte Fortbewegung meldet für den Anfang des Jahres eingeführten Elektro-Motorroller GECO42 eine starke Nachfrage. Dieser ist mit seinem 2,4 KW- Elektromotor einer der stärksten Elektroroller, die für zwei Personen zugelassen sind. Der Klimawandel und die steigenden Benzinpreise sorgen dafür, dass immer mehr Menschen …
Bild: Neue RESET Publikation: Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Stadt – Trends und Blick in die ZukunftBild: Neue RESET Publikation: Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Stadt – Trends und Blick in die Zukunft
Neue RESET Publikation: Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Stadt – Trends und Blick in die Zukunft
Berlin, den 11. Oktober 2017 - E-Mobilität – das nächste große Ding? Auf unseren Straßen hat sich die elektromobile Fortbewegung noch nicht durchgesetzt. Aber die Sache ist in Bewegung. Das Redaktionsteam der Nachhaltigkeitsplattform http://RESET.org hat sich eingehend mit der Zukunft der Elektromobilität beschäftigt und dazu mit Experten gesprochen, …
Bild: E-Mobilität in Freizeit und Tourismus vorantreibenBild: E-Mobilität in Freizeit und Tourismus vorantreiben
E-Mobilität in Freizeit und Tourismus vorantreiben
… Tourismus sowie Vertreter aus Wissenschaft, Energieversorgung, Schule und Verwaltung waren sich einig, dass die junge Generation ein wichtiger Schlüssel für die Akzeptanz der neuen Fortbewegung ist. Sie soll bei dem Einstieg in die Motorisierung z. B. über Roller für die umweltfreundliche Technik begeistert werden. Grundlage hierfür müsse ein dichtes …
Bild: Erlebnisreich, exklusiv & bayerisch herzlich Neu: Themen-Touren mit den Tegernseer HeimatführernBild: Erlebnisreich, exklusiv & bayerisch herzlich Neu: Themen-Touren mit den Tegernseer Heimatführern
Erlebnisreich, exklusiv & bayerisch herzlich Neu: Themen-Touren mit den Tegernseer Heimatführern
… durch die wilde Winterlandschaft „Petri Heil“ „Fisch-Safari“ auf und um den Tegernsee mit Aitel und Hecht „Tour of modern art“ Segway-Tour: Die intuitive Fortbewegung der Zukunft „Bönnsche Marktfrau beim Kaffee“ Die Tegernsee-Inspiration des Malers August Macke „Almerlebnis Schwarzentenn“ Wanderung und Almbesuch mit dem gewissen Extra „Bayerns böse Buben“ Wildschütz …
Bild: Genuss-Urlaub in der burgenreichsten Region EuropasBild: Genuss-Urlaub in der burgenreichsten Region Europas
Genuss-Urlaub in der burgenreichsten Region Europas
… Radsportlers verfügt ganz bequem und ökologisch auf zwei Rädern die traumhafte Umgebung Lanas erkunden. Und das Beste daran ist, dass E-Bikes zu 100% umweltfreundliche Fortbewegungsmittel sind. Wer die Fortbewegung auf zwei Rädern schätzt, dabei aber lieber motorisiert ist, der ist im Genuss-Hotel Pfeiss ebenso an der richtigen Adresse. Hotelbesitzer …
Bild: Neuer elektrischer MaxiScooter gesichtetBild: Neuer elektrischer MaxiScooter gesichtet
Neuer elektrischer MaxiScooter gesichtet
… km Reichweite) und später als Reisemaschine für längere Fahrten geben. Nicht desto Trotz, wagt man sich an diese letztere, bisher ungelöste Aufgabe, in der elektrischen Fortbewegung. Der abgebildete MaxiScooter ist ein Prototyp und Testfahrzeug, mit dem die Praxistauglichkeit im Rahmen von großen Langstrecken Fahrten, wie die Friedensfahrt „Bike for …
TU Berlin: Von Dienstwegen und Stolpersteinen - Vortrag zu Redewendungen am 17.12.2017
TU Berlin: Von Dienstwegen und Stolpersteinen - Vortrag zu Redewendungen am 17.12.2017
Vortrag zu Redewendungen rund um Fortbewegung und allerlei Hindernissen --- Wir sprechen von „Zeiträumen“ und „Dienstwegen“, bleiben „auf ausgetretenen Pfaden“ oder „betreten Neuland“. Nicht immer gelangen wir „geradlinig“ an unser Ziel, sondern kommen nur „schrittweise voran“ oder machen „Umwege“. In schlimmeren Fällen sind wir „auf dem Holzweg“, geraten …
Motorroller mit Elektroantrieb auf Sport-, Freizeit- und Vereinsmesse
Motorroller mit Elektroantrieb auf Sport-, Freizeit- und Vereinsmesse
Die GUF GmbH Gesellschaft für umweltbewusste Fortbewegung präsentiert ihre Elektro- Motorroller GECO41 und GECO42 ( techn. Info unter geco-scooter.de ) auf Süddeutschlands größter Sport-,Freizeit-und Vereinsmesse. Diese findet am 21. und 22. Juli in Neu-Ulm auf der Sport-und Freizeitanlage von Sport Sohn statt. Einem sportbegeisterten Publikum soll gezeigt …
Hochgeschwindigkeitsneuronen im Hirnstamm gefunden
Hochgeschwindigkeitsneuronen im Hirnstamm gefunden
Für die Fortbewegung mit hoher Geschwindigkeit ist eine klar abgegrenzte Untergruppe von Neuronen im Hirnstamm zwingend erforderlich. Interessanterweise sind diese Hochgeschwindigkeitsneuronen mit anderen Neuronen vermischt, die ein sofortiges Anhalten beim Laufen hervorrufen können. Wie bestimmte Gruppen von Hirnstammneuronen vollständige motorische …
Sie lesen gerade: Auf den Spuren nachhaltiger Fortbewegung