(openPR) Die Geschwister Thorsten und Niels Schumann vertreiben seit 2 Jahren Seifenblasen unter der Marke „Einhornpipi“.
Wer jetzt an rosa Mädchenträume mit hohem Kitschfaktor denkt wird überrascht sein.
Ihre Seifenblasenstäbe bauen sie aus Bremer Bambus, einer handgewickelten Eisendrahtmontur und Holzleim. Diese nennen sie „Immerstäbe“, weil man damit immer Freude verbreitet.
Die dazugehörige Flüssigkeit ist Einhornpipi - die gibt es nur in Glaswaren.
Verrückt? Es geht noch weiter.
Ihre Zielgruppe sind erwachsene Menschen die ihre infantile Freude ohne Plastikmüll stillen wollen. Ein Verkauf über das Internet findet nicht statt.
Sie vertreiben ihr Einhornpipi regional über Veranstaltungen, die sie selbst mit Bauchladen und Bollerwagen bespielen.
Überregional arbeiten sie mit dem stationären Einzelhandel zusammen und und verkaufen ihre Immerstäbe als gravierte Werbeartikel.
Was im ersten Moment irritiert, macht durchaus Sinn.
Sie stärken die lokalen Händler mit einem konkurrenzlosen Produkt und schaffen ein Statement zum Thema Nachhaltigkeit.
Um lange Transportwege und behandelten Bambus in ihrer Produktion zu vermeiden, arbeiten sie seit diesem Jahr mit frischen Bremer Bambustangen.
Die Beschaffung von Bambus erfolgt durch Besuche in Bremer Gärten.
Über einen Aufruf in den sozialen Netzwerken entstanden Kontakte zu Gartenbesitzerinnen. Diese geben Ihre Gärten hin und wieder zur „Ernte“ frei.
Durch einen erfolgreichen Sommer stiessen die Beiden hin und wieder zunehmend aber an Ihre Kapazitätsgrenzen. Es fehlte immer wieder mal Bambus. Entweder weil die Gartenbesitzer nicht erreichbar oder der Bambus zu weit runter geschnitten war.
Jetzt planen sie ein eigenes Bambusfeld anzulegen und haben dafür eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Unterstützt werden die Zwei dabei von Startnext und der Brauerei Krombacher. Ihre Kampagne ist erreichbar über www.Einhorn-Pipi.de











