(openPR) Schon seit vielen Jahrzehnten gehört das Radio fest zum Alltag vieler Menschen. Es ist ein täglicher Begleiter, der fast immer im Hintergrund läuft und uns als Geräuschkulisse dient. Es ist immer da, ganz unauffällig nebenbei, ohne dass die meisten bewusst dem Gesprochenen lauschen.
Was für Senioren wichtig ist und was geschätzt ist
Während der Hörfunk in den ersten Jahren noch große Aufmerksamkeit durch die Öffentlichkeit erhielt, ist es spätestens seit Erfindung des Fernsehers deutlich ruhiger um den Hörfunk geworden. Und trotzdem fehlt den meisten Menschen etwas, wenn die bekannten Hintergrundgeräusche plötzlich fehlen. Dabei ist Radio nicht nur für die junge Generation wichtig, die es überwiegend während der Arbeit oder bei Autofahrten hört, wichtig, sondern auch bei Senioren, die das Rentnerradio nicht selten als sozialen Ersatz nutzen.
Doch trotz der Tatsache, dass der deutschlandweite demografische Wandel eine ältere Bevölkerung zu Folge hat, sind passende Hörfunkangebote noch immer eher Mangelware. Wir möchten uns daher in den folgenden Zeilen mit allen wichtigen Informationen beschäftigen, die im Zusammenhang mit dem Thema "Rentnerradio" stehen.
Radios für Senioren
Musik hört jeder gerne. Und insbesondere Rentner sind mit dem Radio noch wesentlich mehr in Kontakt gekommen als die jüngeren Generationen. Ein solcher treuer Alltagsbegleiter sollte gut ausgewählt sein. Worauf kommt es bei einem Rentnerradio an?
Aufgrund der veränderten Motorik und Sehstärke ist es klug, wenn die Knöpfe eines Rentnerradios größer gestaltet sind als bei herkömmlichen Radios. Gleichfalls sollten die Knöpfe im wahrsten Sinne leicht zu bedienen sein. Auch Anzeigen der Frequenz und ähnliches sollten größer gestaltet sein, um besser erkennen zu können.
Auch in der restlichen Darstellung und im Funktionsumfang sollte das Radio eher spartanisch im Gebrauch sein, um Senioren nicht zu überfordern oder zu frustrieren.
Was gespielt wird, kann natürlich von der Person selbst bestimmt werden, aber auch hier ist Überforderung mit zu viel Neuem fehl am Platz. Es sollten Klassiker erreichbar sein, mit denen die Senioren etwas anfangen können und die sie in nostalgische Gefühle versetzen können. Auch Kochsendungen oder Kulturbesprechungen eigenen sich gut für Senioren, die ihr Radio als Fenster zur Welt nutzen, ohne sich übermäßig über dies und das aufregen zu wollen, was in einem gewissen Alter sehr schädlich sein kann.
Nutzungsverhalten von Senioren
Auch wenn Senioren ähnlich gut mit Radiogeräten versorgt sind, wie jüngere Menschen, so nutzen sie das Radio dennoch anders. Sie schalten es am Vormittag rund eine Stunde später ein und am frühen Nachmittag wieder aus. Obwohl ein Mensch mit Renteneintritt eigentlich mehr Zeit zur Verfügung hat, hören Senioren trotzdem deutlich weniger Radio, als der Rest der Bevölkerung. Unter anderem liegt das daran, dass sich viele im Alter mehr dem Fernseher zuwenden, da es ein breiteres Angebot bietet und leicht verfügbar ist.
Eine weitere Ursache für den sinkenden Radiokonsum von Senioren dürfte auch an einer generationsspezifischen Prägung liegen, denn der Hörfunk gehörte erst für die Jahrgänge 1930 bis 1939 schon immer zum Alltag. Bei denjenigen, die früher geboren wurden, musste er sich erst etablieren. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich die zukünftigen Rentner deutlich stärker den Radioprogrammen zuwenden werden.
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