(openPR) In den letzten Monaten kamen in den Medien vermehrt Diskussionen um die Authentizität von Influencern auf. Durch zusammenhangloses, plumpes Product Placement entstand ein ernüchtertes Bild des klassischen Social Media-Influencers. Dabei liegt die eigentliche Problematik meist in einem Zusammenspiel zwischen der unkreativen und profitorientierten Umsetzung von Agenturen und Influencern.
Laut der Hamburger Digital-Agentur awsm media soll die Lösung für dieses Problem Branded Entertainment heißen. Per Definition stellt Branded Entertainment die Weiterentwicklung des Product Placements dar. Es geht dabei insbesondere um Storytelling und die sinnvolle Integration von Produkten und Dienstleistungen. Dabei zählt nicht allein die Reichweite des Influencers, sondern umso mehr die Authentizität der Story und die Relevanz für seine jeweilige Community. „Das Publikum auf Instagram, YouTube & Co. wird immer anspruchsvoller und durchschaut mittlerweile die meisten der gesteuerten Kampagnen. Wieso nicht also einen Nutzen für die User/innen liefern und offen kommunizieren, anstatt Katz und Maus zu spielen?“ so Tino Scheerholz, Co-Founder von awsm media.
In Zeiten in denen jeder sein Feedback umgehend kundtun kann, steht Authentizität bei den Usern von Social Media-Plattformen hoch im Kurs. Immer öfter werden Influencer daher via Kommentarfunktion mit den zusammenhanglosen Product Placements von ihrer Community konfrontiert. Dies führt natürlich unweigerlich zu einem negativ behafteten Bild gegenüber der Brand. Und genau aus diesem Grund sollten Brands auch kreativer agieren und vermehrt auf das richtige Storytelling achten. Nur so lassen sich die User/innen nachhaltig von der Brand begeistern und werden im Erfolgsfall zu kostenlosen Markenbotschaftern, getreu dem Motto „schwache Marken machen Kundenwerbung, für starke Marken machen Kunden Werbung.“ – Karsten Kilian
Beim Branded Entertainment gilt es zudem verschiedene Marketing-Elemente im online- und offline- Bereich miteinander sinnvoll zu verknüpfen. Darunter fällt beispielsweise die digitale Aufmerksamkeitssteigerung eines offline Event, die aktive digitale Begleitung während des Event und die digitale Nachbereitung des Event. Nur so lässt sich die Aufmerksamkeit lang genug maximieren, um weitere Elemente wie Bannerwerbung oder auch Product Placements organisch zu integrieren.
Abschließend lässt sich sagen das sich die Zeiten von einfallslosem Product Placement und Rabattcode-Schlachten dem Ende nähern. Es verlangt nach mehr Kreativität und vor allem mehr Authentizität, um am Ende die User/innen zu erreichen welche von meiner Brand profitieren und umgekehrt.










