(openPR) Der 5. November bietet einen verkaufsoffnene Sonntag, der unter dem Motto "Kunst und Kultur" auch die spannenden Seiten Kölns vorstellen möchte. In diesem Zusammenhang liefert die Agentur Sehenswert Stadtspaziergänge der besonderen Art. So können die geneigten Besucher der Domstadt nicht nur in Ruhe schauen, was der Einzelhandel vorrätig hält, sondern auch einmal einen neuen Blick auf Köln werfen. Die gleichzeitig in dieser Zeit laufende Kulturwoche mit Langer Nacht der Museen und Art Cologne bietet genügend Anreiz, Köln als Städtetrip zu wählen.
HandelsmetropolenTour – Köln vom Stapelrecht zu den Einkaufstempeln des 21. Jahrhunderts
Durch die Einführung des Stapelrechts begann im Mittelalter der Aufstieg Kölns zu einer der wichtigsten Handelsmetropolen Europas. Mit einem Rundgang durch das Kölnische Stadtmuseum beginnt eine Stadtführung, die den Wandel des Handels in der Großstadt genauer unter die Lupe nimmt. Beim Anblick alter Gewichte und Siegel vermittelt sich die Bedeutung von „made in Cologne“ und die Begegnungen mit einer beispiellosen „Markengeschichte“ bei 4711 zeigt ein Kölner Produkt auf dem Weltmarkt. Aber auch architektonische Konzepte von Flaniermeilen und Konzeptstores sollen thematisiert werden bei einem Stadtspaziergang der besonderen Art, der bei dem faszinierenden Weltstadthaus von Renzo Piano endet.
Start: 11.00 Uhr, Kölner Dom, Modell der Kreuzblume
Ende: 13.00 Uhr, Peek & Cloppenburg
Kosten: keine
Moderne Zeiten - Architektur des „Neuen Köln“
Das über 80 Prozent kriegszerstörte Köln bot trotz traumatischer Kriegserfahrung auch die Chance für einen beispiellosen Neuanfang. Junge Architekten, mutige Stadtplaner und kreative Kulturschaffende bereiteten den Boden für ein ganz besonderes Lebensgefühl in den Jahren nach 1945. Köln entwickelte sich zu einem avantgardistischen und schwungvollen Kulturzentrum, von dem wir heute noch die architektonischen Zeugnisse betrachten können. Urbane Konzepte wie die Hahnenstraße von Wilhelm Riphahn oder die „demokratische“ Gestaltung einer schlichten Oper, der innovative Bau eines Kunstmuseums oder die Maxime „Neues Bauen auf Altem Grund“ bestimmten die Aufbruchstimmung. Besonders die Fassadengestaltung zeigte völlig neue Ideen, die zum Teil aus Amerika übernommen wurden. Die aufregende Vorhangfassade der Kaufhof-Hauptverwaltung, 1954 von Rainer Klüser und Hermann Wunderlich geschaffen, zeigt, wie zukunftsweisend vor allem die Kölner Architektur war. Dazu kam ein unbändiger Hunger auf Literatur, Kunst und Musik. Bewegte Zeiten, die in einem Spaziergang zu den architektonischen Zeugnissen dieser Zeit wieder lebendig werden. Wir nehmen Sie mit auf Entdeckungsreise und öffnen Ihnen die Augen für die Schönheit der 50er Jahre Architektur.
Start: 12.00 Uhr vor dem Gebäude „Kaufhof-Hauptverwaltung“ in der Leonhard-Tietz-Str. 1 in 50676 Köln
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: keine
ArtWalks Köln
Wie entstehen die Preise der Bilder und was muss man beachten, wenn man zum Sammler werden möchte? Welche Tendenzen beeinflussen die zeitgenössische Kunst und wie schwer haben es unbekannte Talente? Vielleicht wollten Sie schon immer einmal hinter die Kulissen des Kunstbetriebs schauen und sich mit Galeristen und Kunsthändlern auseinandersetzen – haben aber bisher noch nicht den richtigen Ansprechpartner gefunden. Malerei, Fotografie, Medienkunst, Skulptur oder Konzeptkunst… würden Sie gerne verschiedene Positionen des Kunstmarktes miteinander vergleichen, sind aber angesichts der Fülle des Angebotes schlicht überfordert? Mit den ArtWalks bietet Ihnen die Agentur Sehenswert in Kooperation mit der Kunsthistorikerin Anne Brüning eine entspannte, vorrecherchierte Tour durch drei bis vier unterschiedliche Galerien an. Mit Einführungen zu den einzelnen Stationen der Tour vermitteln wir Hintergrundinformationen und einen Zugang zur Kunst. Dazu werden die Gespräche mit den Galeristen moderiert. Das vielfältige Angebot der Kölner Galerienszene wird sorgfältig beobachtet und so können die ArtWalks auch auf individuelle Interessen der Gruppe eingehen.
Start 12.00 Uhr am Rudolfplatz, Hahnentor
Anmeldung unbedingt erforderlich unter 0221-272 255 38 oder
max. Teilnehmerzahl: 20
Kosten: 17,50 Euro inklusive Eintrittskarte zur art cologne
Die Geschichte des Lampendesign
Das Museum für Angewandte Kunst in Köln bietet mit seiner ständigen Sammlung einen hervorragenden Überblick über die Anfänge des Lampendesign. Bei dem Rundgang mit einer Kunsthistorikerin werden vor allem die Beispiele des Jugendstils vorgestellt, bei denen die Verschmelzung von bildender Kunst und Kunsthandwerk eine große Rolle gespielt hat. Die Frage nach Form und Funktion nahm da ihren Ausgang und bestimmt das Lampendesign bis in die heutige Zeit. Durch die Anschauung auch einzelner Bespiele aus der Designabteilung des Museums können in den Räumen von Remagen … und es wird Licht! die neuesten Designansätze vorgestellt werden und lassen sich Vergleiche ziehen. Ob es die Fülle neobarocker Entwürfe ist oder die Frage nach dem Klassiker „Tizio“ – Lampendesign ist früher wie heute ein spannendes Feld.
Start: 14.00 Uhr Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule
Dauer: ca. 2 Stunden
anschließende Diskussion bei Remagen … und es wird Licht!, Neumarkt
Kosten: keine
Oasen der Stille
Stadtführung zu den versteckten Plätzen in der Kölner Innenstadt
Wir entführen Sie zu den entlegenen Plätzen der hektischen Einkaufsmetropole. Der Kreuzgang von St. Maria im Kapitol ist ein idyllisches Relikt aus der Zeit, als dort noch ein Damenstift stand. Ebenfalls ein ehemaliger Kreuzgang, heute aber auch der Innenhof des Museums für Angewandte Kunst und ein hervorragendes architektonisches Konzept, erwartet die Teilnehmer ein weiterer Innenhof in der Nähe der Hohe Straße. Danach gibt es noch einen Besuch beim Frauenbrunnen und jede Menge anregender Geschichten und Anekdoten aus dem historischen Köln.
Start: 15.00 Uhr vor der Südseite Gürzenich (am Glasaufzug) Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 3,00 Euro pro Person
Lichter der Großstadt
Ein Stadtspaziergang auf den Spuren von Licht und Leuchten
Schon im Mittelalter wurden machen Plätze in Köln durch eine spezifische Beleuchtung hervorgehoben und im späten 19. Jahrhundert plante man die Ringe als Prachtboulevards mit einem entsprechenden Leuchtenkonzept. Aber auch die Entwicklung der Leuchtreklame ist ein spannendes Thema für die Geschichte einer Metropole wie Köln und noch heute kann man von den Anfängen wie z.B. dem Reissdorf-Männchen bis heute die Entwicklung der Konsumgesellschaft nachvollziehen.
Besonders einschneidend ist die seit einigen Jahren gezielt verfolgte Beleuchtung der Altstadt, bei der nicht nur der Kölner Dom sondern auch weitere historische Gebäude und vor allem die einzigartigen Brücken Kölns nach einem ästhetischen Konzept ausgeleuchtet werden. So werden die Blicke auf die kunsthistorischen Besonderheiten des Kölner Panoramas gelenkt. Bei unserem Rundgang sollen neben diesen historischen und ästhetischen Aspekten vor allem auch die technischen Hintergründe solcher Beleuchtungskonzepte vorgestellt werden.
Start: 17.00 mit einer Kurzeinführung bei Remagen… und es werde Licht, Neumarkt
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: keine












