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Explosivstoffe 1914-45: Stoffe, Standorte, Verfahren

23.05.201920:07 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Explosivstoffe 1914-45: Stoffe, Standorte, Verfahren
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(openPR) „Explosivstoffe 1914-45: Stoffe, Standorte, Verfahren“ lautet der Titel des Seminars, welches am 04. März 2020 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Die Bearbeitung von explosivstoffbelasteten Rüstungsaltstandorten erfordert spezielle Fachkenntnisse, ohne die der Erfolg vieler Erkundungsmaßnahmen gefährdet wird.

Explosivstoffe bestehen meist aus chemischen Verbindungen oder Stoffgemischen, die unter anderen Elementen Sauerstoff enthalten, welcher die verbrennbaren Bestandteile des Moleküls, also die brennbaren Komponenten des Gemisches, mit enormer Geschwindigkeit oxidieren lässt.

Diese Reaktion wird näher charakterisiert durch die Begriffe Detonation, falls die Reaktionsgeschwindigkeit ÜBER der innerstofflichen Schallgeschwindigkeit liegt bzw. Deflagration, falls die Reaktionsgeschwindigkeit UNTER der innerstofflichen Schallgeschwindigkeit liegt.

Vorliegendes Seminar behandelt nun erstmalig historisch-technische Detailfragen der Explosivstproduktion und -vernichtung im Zeitraum 1914-45, um so ein besseres Gesamtverständis des Themenkomplexes „Explosivstoffrüstung während der Weltkriege“ zu vermitteln.

Zielgruppen:

• Umweltbehörden
• Ingenieurbüros
• Umweltlabore

PROGRAMM

09.30 Uhr Begrüßung

09.45 Uhr Begriffsbestimmung und Klassifizierung von Explosivstoffen

10.15 Uhr Kaffeepause

10.30 Uhr Abriß Explosivstoffhistorie, Produktionsmengen 1914-45

11.15 Uhr Produktionsstrukturen und -standorte 1914-45

12.15 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr Produktion von Nitrocellulose und Sprengölen

13.45 Uhr Produktion von Treibladungspulvern auf NC-Basis

14.30 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr Produktion von TNT
- Probleme bei der Altlastenentsorgung

15.15 Uhr Vernichtung von konventioneller Munition in der Zwischenkriegszeit

15.45 Uhr Umweltschäden auf Standorten der Explosivstoffproduktion

16.15 Uhr Abschlußdiskussion

16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmegebühr: 289€ (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://iwu-ev.de/pdf/A200304.pdf

Als Termin in meinem Kalender vormerken (z.B.: Outlook, Lotus, SuperOffice usw.): https://iwu-ev.de/ics/A200304.ics

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