(openPR) Seit Anfang Mai gibt es einen neuen Ort für bildenden Kunst in Erkrath am Neanderthal. Eine seit 2017 leerstehende Fabrik konnte von der freien Künstlervereinigung NEANDERARTgroup bis Ende Dezember 2019 als Zwischennutzung für Kunstausstellungen gewonnen werden. Das schwedische Unternehmen Catella Projekt Management macht dies möglich. Dabei stehen den Künstlerinnen und Künstlern drei große Hallen mit morbidem Charm zur Verfügung. Am Eingang erwartet die Besucher eine kleine Bar, gefertigt aus den Materialien, die man in der Fabrik noch finden konnte. ,,Wir möchten alles in dem Zustand lassen wie wir es vorgefunden haben", so der Gründer der NEANDERARTgroup, Ralf Buchholz.
Selbstverständlich wurden die Hallen gereinigt und mit Strom versehen. Ein mobiler Wassertank versorgt die wieder in Gang gesetzte Toilette und Kerzen und Teelichter sorgen für eine romantische Atmosphäre.
Bereits die erste Vernissage der Ausstellung ,,startup" war ein voller Erfolg. Über 200 kunstinteressierte Besucher, nebst den stellvertretenden Bürgermeisterinnen strömten in die Fabrikhallen, um sch dort umzuschauen. Den Besucher erwartete die breite Palette der bildenden Kunst. Von der Malerei, Fotografie bis hin zu Skulpturen und Installationen. Bei einen Kaltgetränke kam man schnell in Kontakt zu den ausstellenden Künstlern, die sogar vom Niederrhein oder dem Ruhrgebiet anreisten um ihre Werke in Erkrath zu präsentieren. Zukünftig werden die Ausstellungen alle vier Wochen gewechselt und neben der heimischen NEANDERARTgroup, immer zur Hälfte Gastkünstler bestritten. Die nächste Vernissage findet bereits am 1. Juni 2019 um 18:30 Uhr in den Hallen an der Schlüterstraße statt. Unter dem Titel ,,Zwischenräume" können sich die Kunstfreunde wieder auf einen spannenden Querschnitt durch die moderne Kunst freuen. Doch auch Musik, Workshops, Fotoshootings und Liveperformence sollen bis Ende 2019 ihren Platz in der Fabrik finden. ,,Wir möchten die Zeit nutzen, die uns bleibt, um die Kunstszene in Erkrath zu beleben", so Buchholz, der sich über die Location sehr freut. Man darf also gespannt sein, was in den kommenden Monaten so alles in der ART-fabrik passiert.











