(openPR) Lalling, Bayerischer Wald: Seit nunmehr sieben Jahren ist im Thula Wellnesshotel ein Blockheizkraftwerk vom Typ „Dachs“ im Dauereinsatz - der Mitarbeiter mit den meisten Arbeitsstunden. Seit der Inbetriebnahme im Sommer 2012 hat das fleißige Gerät in insgesamt rund 58.000 Betriebsstunden Wärme und gleichzeitig Strom erzeugt. In Zahlen heißt das 318.000 kw/h Strom und 780.000 kw/h Wärm – und das in einem „Arbeitsgang“. Das System ist denkbar einfach: Ein Einzylinder-Motor, der mit Flüssiggas betrieben wird treibt einen Stromgenerator mit einer Leistung von 5,5 kw an. Bei diesem Vorgang entstehen 15,5 kw Wärme. Diese wärme wird mit Wärmetauschern aufgefangen und in das Heizungssystem eingeleitet. Das Wellnesshotel hat durch die zahlreichen energieintensiven Einrichtungen eine konstante Abnahme der Wärme für das Brauchwasser der Hotelgäste, ebenso wie für die Heizung des Hotels und des Hallenbad- und Whirlpool-Wassers. Die erzeugte elektrische Energie wird ebenso direkt im Hotel verbraucht. Verbraucher wie Klima- und Lüftungstechnik, Schwimmbad-Pumpen und Kältetechnik sind rund um die Uhr als Verbraucher im Einsatz. Genau dieser konstante Energieverbrauch machen das Blockheizkraftwerk zur idealen Energiequelle. Der Vorteil für die Umwelt liegt auf der Hand! Ein Dachs spart im Mittel pro Jahr 40 Tonnen co². Durch die Stromherstellung direkt beim Verbraucher entfallen Leitungs- und thermische Verluste. Für die dezentral hergestellte elektrische Energie bekommt der Anlagenbetreiber die Netzentgelte, die nicht anfallen, vergütet, ebenso wie die Energiesteuer, die beim Hauptzollamt zur Erstattung beantragt werden kann. Von einer Energiewende kann zwar nicht gesprochen werden, da Gas als Brennstoff verwendet werden muss, aber an der überzeugenden Effizienz besteht kein Zweifel. Kraft-Wärme-Koppelung zahlt sich für die Umwelt aus – und auch für den Anlagenbetreiber. Als optimale Ergänzung zum BHKW gilt eine PV-Anlage. Im Thula Wellnesshotel ist eine Photo-Voltaik-Anlage mit einer Jahresleistung vom 30.000 kw/h Strom installiert und ergänzt die Einsparung des "Dachs". Rund 60% des benötigten Stroms werden somit "selbst" gemacht.









