(openPR) (MW) Ein Hochbeet im Garten bietet viele Vorteile: Egal ob für Gemüse, frische Küchenkräuter oder Blumen – mit einem Hochbeet können Sie Gartensaison um ein bis zwei Monate verlängern, weil es schnell die Wärme annimmt und durch Verrottungsprosesse im Inneren selbst sogar Wärme produziert. Ideale Bedingungen für alle Pflanzen! Doch welche Vor- und Nachteile bieten die unterschiedlichen Varianten? Und für wen sind Hochbeete aus relativ teurem Edelstahl geeignet, die immer mehr in Mode kommen?
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich Hochbeete (ähnlich wie Komposter) durch Verrottungsprozesse im inneren auszeichnen. Biologische Abfälle bieten eine ideale Nährgrundlage für Pflanzen. Doch gerade dies ist, neben der Witterung und Sonne, für viele Materialen ein Problem. Holz lässt sich oftmals nur durch giftige Anstriche schützen. Wer nuturbelassenes Holz verwendet, muss ein System wählen, bei dem die Holzbretter alle paar Jahre ausgetauscht werden können.Kunststoff kann sehr lange haltbar sein. Der biologische Abbau im Inneren kann ihm nichts anhaben und auch Frost ist kein Problem. Speziell recycelter Kunststoff ist hier eine sinnvolle und umweltfreundliche Alternative. Verwertet man damit schließlich nicht nur biologische Abfälle im Beet, sondern baut auch Plastikmüll ressourcenschonend ab.
Alle diese Varianten weisen jedoch eine begrenzte Lebensdauer auf. Schlussendlich ist ein Hochbeet aus Metall der Witterung gewachsen.
Wer nun an Stahl denkt weiß: Stahl muss vor Nässe geschützt werden. Wer ihn lackiert riskiert wiederum chemische Rückstände von Farben im biologisch angesetzten Boden. Lediglich die von vorneherein rostige Variante kann nicht mehr rostigen. Und sie bietet schicke optische Akzente im Garten. Auch verzinkter Stahl ist ungiftig und schützt das Metall über einen langen Zeitraum zuverlässig. Wer Aluminium aus gesundheitlichen Gründen nicht traut, dem bleibt zum Schluss nur noch Edelstahl als langlebige und gleichzeitig schicke sowie gesundheitlich unbedenkliche Option.
Aber Metall-Hochbeete aus Edelstahl, neben dem Design und der Langlebigkeit noch weitere Vorteile. Schädlinge oder Pilze können sich im Metall nicht festsetzen. Sie beißen sich förmlich die Zähne daran aus. Ganz ohne Pestizide. Ebenso einfach ist die Reinigung eines Edelstahl Hochbeetes. Im Idealfall hält man es hin und wieder mit Wasser blitzeblank. Die glänzende Oberfläche von Edelstahl hat hierbei nicht nur einen ästhetisch hochwertigen Aspekt der gerne zusammen mit modernem Design verwendet wird. Sie reflektiert bei allzu starker Sonneneinstrahlung auch licht und hilft zu verhindern, dass Pflanzen den Hitzetot durch Überhitzung sterben.
Metallhochbeete können beliebig lang gebaut werden.
Beachten sollte man bei Metall-Hochbeeten lediglich dass sie nicht zu groß sind. Da z.B. Edelstahl-Hochbeete zwar sehr schnell aufgebaut sind, aber der Abbau sich beim Wiederbefüllen schwieriger gestaltet, sollten sie auch ohne abgebaut zu werden wiederbefüllbar sein. Die Wiederbefüllung des Hochbeets mit neuem, verrotbaren Material steht alle paar Jahre an. Und hierbei sollte das Volumen des auszutatschenden Materials überschaubar sein. Da Metallhochbeete innen versterbt sein müssen um stabil zu sein ergibt sich bei bei Metallhochbeeten noch eine andere Besonderheit: Sie können beliebig lang gebaut werden!! Auch das sollte man beim Befüllen bzw. bei der Planung bedenken. Ein z.B. 5 oder gar 10 Meter langes Hochbeet aus Edelstahl oder Zink muss auch wieder entleert werden.
Zusammenfassend wäre also zu sagen: Wer ein langlebiges Hochbeet mit Design-Anspruch sucht sollte bei Metallhochbeeten zu einem etwas teureren Edelstahl-Hochbeet greifen. Wer weniger Wert auf Langlebigkeit legt, ist mit einem Hochbeet aus rostigem Stahl gut beraten. Wer mehr Wert auf Langlebigkeit, als auf Design legt, für den ist das Hochbeete aus verzinktem Stahl eine funktionale Wahl. Für alle anderen sind klassische Hochbeete aus Holz, als reine Gemüse-Hochbeete, sicherlich eine gute Wahl. Und wer den Kompromiss mag: Ein Holzhochbeet mit Edelstahl-Ecken vereint viele Vorteile eines Edelstahlhochbeets und Holzhochbeetes, wie z.B. die Langlebigkeit der Grundstruktur und der einfache, naturbelassene Auf- und Abbau mit Holzplanken.
Weitere Infos
Edelstahl-Hochbeete: https://yerd.de/Hochbeete
Verzinkte Hochbeete: https://yerd.de/Hochbeet-System-aus-verzinktem-Metall
Holzhochbeete mit Edelstahlstruktur: https://yerd.de/Holz-Hochbeet-selber-bauen












