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Strahlentherapie bei Brustkrebs am Klinikum Lüdenscheid

06.05.201915:11 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Strahlentherapie bei Brustkrebs am Klinikum Lüdenscheid

(openPR) Anfang Februar 2019 wurde bei Eileen Mertens eine Vorstufe von Brustkrebs diagnostiziert -ein Schock für die 43-jährige Lüdenscheiderin. Gerade hatte sie sich von einer Operation am Arm erholt und wollte nun wieder in ihren Beruf als Servicekraft einsteigen. Als sie beim Abtasten der Brust jedoch einen Knoten bemerkte, zögerte sie nicht lange und ließ sich im Klinikum Lüdenscheid untersuchen. Bereits am 18. Februar entfernten die Ärzte der Frauenklinik das befallene Gewebe operativ. Einen Monat später begann für Eileen Mertens die Strahlentherapie im Klinikum Lüdenscheid mit insgesamt 28 Sitzungen. Die Hälfte ist nun bereits geschafft und das Zwischenfazit positiv. "Ich hatte große Angst, meine Haare zu verlieren. Dies ist jedoch nicht passiert", erklärt sie. Auch sonst blieb die Bestrahlung für Eileen Mertens bisher ohne Nebenwirkungen.



Dr. Dieter Schnalke, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Leitender Ärztlicher Direktor am Klinikum Lüdenscheid, wundert es nicht, dass seine Patientin die Therapie gut verträgt. "Wir erreichen mit der Bestrahlung bei Brustkrebs sehr positive Effekte. Im Verhältnis zur hohen Wirkung der Behandlung sind die Nebenwirkungen gering", so Schnalke. Als akute Nebenwirkung kann durch die Bestrahlung eine leichte bis mäßige Hautreaktion auftreten, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. Spätwirkungen gibt es kaum. Zum Einsatz kommt die Strahlentherapie nach brusterhaltenden Operationen, aber auch bei Rückfällen und Metastasen. Neben der primären Operation ist die Strahlentherapie somit eine wichtige Säule zur Behandlung von Brustkrebs und kann durch eine Hormon-, Chemo- oder andere medikamentöse Therapie ergänzt werden.

Doch wie Dr. Dieter Schnalke weiß, haben viele Patienten immer noch Vorbehalte gegen die Bestrahlung. Eine gute und umfassende Aufklärung findet er daher umso wichtiger. "Einige unserer Patienten fürchten, dass sie während der Behandlung in eine enge Röhre müssen oder durch unerwünschte Wirkungen ihre Lebensqualität beeinträchtigt wird. Dies ist jedoch beides nicht der Fall." So liegen die Patienten während der Behandlung auf einer Liege, die frei im Raum steht. Ein sogenannter Linearbeschleuniger fährt um sie herum und bestrahlt bei maximaler Schonung des gesunden Gewebes den Tumor. Durch eine im Vorfeld erfolgte genaue Berechnung der Strahlungsenergie, Strahlenfeldgröße, Strahleneintrittspunkte, Bestrahlungswinkel etc. werden Nutzen und Risiko bei der Behandlung optimal abgewägt.

"Wir wünschen uns für die Zukunft, bestehende Vorbehalte gegen die Strahlentherapie weiter abzubauen", erklärt Schnalke. Neben modernsten Hightech-Geräten setzen er und sein Team dabei auch auf das persönliche Gespräch. Eine individuelle Beratung und Einbeziehung des Patienten in die Therapieentscheidung ist ihm besonders wichtig.

Dies erlebte auch Eileen Mertens so. Für sie steht fest, dass die Strahlentherapie im Kampf gegen den Brustkrebs die richtige Entscheidung war: "Ich habe mich von Anfang an gut betreut gefühlt und bin mit der Behandlung sehr zufrieden. Es gibt keinen Grund, vor der Therapie Angst zu haben", erzählt die Mutter eines 14-jährigen Sohns, wenn sie über ihre Erfahrungen im Klinikum spricht. Sie möchte nun anderen Frauen mit einem ähnlichen Schicksal Mut machen. Ihr selbst geben, neben ihrem Sohn, viele Verwandte und Freunde Halt. So hofft sie nun, positiv in die Zukunft blicken zu können.

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