(openPR) Krimi-Autorin Zoë Beck zu Gast beim Finsterwalder Stadtgespräch
1893 schwebt ein Abenteurer über die Alpen und macht atemberaubende Fotografien. Wenige Jahre zuvor hatte Eduard Spelterini begonnen, mit einem Gasballon die Schweiz zu befahren und sein Land aus der Luft zu fotografieren. Es folgen rund 570 Ballonflüge in Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Spelterini, der eigentlich Eduard Schweizer heißt, wurde zu einem der bekanntesten Pioniere der Luftfahrt und der modernen Fotografie. Seine Luftaufnahmen eröffneten völlig neue Perspektiven. Einer Welt ohne Drohnen.
„London, vielleicht bald“ heißt es am Anfang des Buches „Die Lieferantin“. Damit wird nicht nur der Ort der Handlung benannt, sondern beiläufig auf den Brexit angespielt, der in dem Kriminalroman bereits real geworden ist. Während sich in diesen Tagen der Weg dorthin noch von seiner besonders qualvollen Seite zeigt. Luftaufnahmen spielen im weiteren Verlauf des Buches eine wesentliche Rolle. Sind sie doch eine Rückversicherung für ein ganz außergewöhnliches Geschäftsmodell: Dem Verkauf von Drogen mittels moderner Hochleistungs-Drohnen. Die Lieferanten erhalten die Aufträge aus dem „Darknet“ und steuern ihre Drohnen in der Größe eines Spatzen zielsicher zur gewünschten Übergabestelle. Die Händler sind Teil eines kleinen Netzwerks, die sich nur unter ihren Decknamen kennen. Beim Abwerfen der Ware machen sie dann unbemerkt Fotos von den prominenten Londoner Kunden u.a. aus Verwaltung und Polizei; spätere Wiederverwendung nicht ausgeschlossen. Autorin des spannenden Buches ist Zoë Beck, die ihren inzwischen achten Roman in Finsterwalde vorstellen wird. Viele ihrer Krimis führen regelmäßig die Bestenlisten an.
Nach Eva Mattes ist Zoë Beck bei den zweiunddreißigsten Finsterwalder Stadtgesprächen zu Gast im ehemaligen Warenspeicher „Ad. Bauer’s Wwe.“ in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster). Gemeinsam mit dem SängerstadtRegion e.V. laden wieder der Ur-Ur-Enkel der legendären Kaufmannsfrau, Sebastian Schiller, und seine Frau Christiane zu Gesprächen über Vergangenes, Aktuelles oder Zukünftiges in einer überraschenden Umgebung mit interessanten Gesprächspartnern.
Ungewöhnlicher Veranstaltungsort ist ein alter Warenspeicher, der einen ehemaligen Kolonialwarenladen für Güter des täglichen Bedarfs beherbergt; eingerahmt von etwa 1.000 gebrauchten Schuhmacherleisten, die an Decken und Wänden hängen. Ein Büffet auf der alten, sieben Meter langen Ladentheke und Musikalisches von der Musikschule des Landkreises bilden hierzu einen festlichen Rahmen.
Sämtliche Eintrittskarten zu der Veranstaltung mit Zoë Beck am 18.05. waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen.










