(openPR) Mainz, 2. April: Die Stadt Mainz war in diesem Jahr Gastgeberin für zwei Veranstaltungen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz. Über 200 Vertreter aus den chinesischen und deutschen Mitgliedsstädten und etwa 70 Experten aus den Bereichen Biomedizin, Medizintechnik und Gesundheitsmanagement beider Länder waren in das Kurfürstliche Schloss nach Mainz gekommen um an der Ersten Chinesisch-Deutschen Gesundheitskonferenz teilzunehmen sowie die Global Road Show Foshan zu erleben.
Mit einer Global Road Show präsentierte sich die Stadt Foshan erstmalig in der rheinlandpfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die Einzigartigkeit der Plattform der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz, die nun mehr seit 3 Jahren besteht, ihre in dieser Zeit entstandene Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsförderern der Städte und Unternehmen beider Länder, wurde eindrucksvoll in einem Imagefilm vermittelt.
Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Elbing, begrüßte die Gäste aus China und plädierte für eine soziale, faire und auf Zukunft ausgerichtete Zusammenarbeit. „Die besten Lösungen findet man nur zusammen“, sagte er und plädierte für weitere ähnliche Begegnungen in der Zukunft. Der stellvertretende Oberbürgermeister von Foshan, ZHAO Hai, dankte dem Mainzer Stadtoberhaupt für die Gastfreundschaft. „Mainz und Foshan sind sich näher gekommen“ sagte er in seiner Rede. Er habe in Hannover bereits den Eindruck gewonnen, wie wichtig die chinesisch-deutsche Industriestädteallianz für beide Länder sei, sie erhalte von allen Seiten großen Zuspruch. Zu den Bereichen Industrie, Wirtschaft, Bildung und Kultur sei nun auch das Gesundheitswesen hinzugekommen.
Experten aus China und Deutschland hatten sich bei diesem Symposium zusammengefunden. In zwei Panels diskutierten sie über die Entwicklungen im Bereich E-Health und über innovative Arzneimittel und Therapien, etwa bei Krebserkrankungen. Dabei loteten sie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.
In den von Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost moderierten Diskussionsrunden ging es darum, trotz der Unterschiede der beiden Gesundheitssysteme, der Gesundheitsversorgung sowie der Bevölkerungsstruktur, die ähnlichen Herausforderungen zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten. Die alternde Gesellschaft mit den entsprechenden Begleiterscheinungen, die Frage, wie Patienten, z. B. mit chronischen Erkrankungen, am besten zu versorgen sind, bis zur Versorgung von Patienten in strukturschwachen ländlicher Regionen und in Anbetracht des Ärztemangels. All das sind Aufgaben denen sich beide Länder gleichermaßen stellen müssen, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.
Fragen zu E-Health stellte Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost an YUNQING He, Guangdong Lifeplus Investment & Management; Dr. Frank Flacke, cantiMed, Dr. Joyce Elizabeth Fleming, TB Healthcare Group und Oliver Bruzek, Compu Group Medical
In der zweiten Expertenrunde wurden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Krebstherapieforschung in Deutschland und in China thematisiert. Dabei wurden die Chancen für deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Arzneimittelmarkt ebenso wie die Möglichkeiten einer engeren Kooperation erörtert.
Stefaan Van Gool MD PhD, Immunologisches und onkologisches Zentrum Köln, Dr. Xiao Shen, Canton Biologics, Dr. Oliver Hennig, BioNTech AG und Prof. Dr. Jianchun Xu, Sino-Life Group Limited im Gespräch mit Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost
Beide Städte, Mainz und Foshan, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Gesundheitskonferenz. Foshan hat die starke industrielle Basis der Stadt Mainz im Gesundheits- und Biomedizinbereich erkannt und sieht viele Möglichkeiten für eine intensivere Zusammenarbeit.













