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Die Einheimischen nennen sie „Arschstöpsel“

15.04.201909:02 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Im Humboldt-Jahr 2019 geht Andrea Wulf mit dem größten deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt in ihrem neuesten Buch auf Entdeckungsreise nach Südamerika

Mit einem außergewöhnlichen Buch zum Humboldt-Jahr 2019 hat die preisgekrönte Humboldt-Biografin Andrea Wulf „die Abenteuer des Alexander von Humboldt“ im wahrsten Sinn des Wortes nachgezeichnet. Denn das Buch ist wie ein Comic aufgebaut, mit zahlreichen farbigen Illustrationen und schwarz-weiß Zeichnungen, wie von Kinderhand gemalt. Darin erzählt die in Indien geborene und in Deutschland aufgewachsene Historikerin Andrea Wulf von den Abenteuern Alexander von Humboldts auf seiner berühmten Südamerikaexpedition zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dazu stöberte Andrea Wulf unter anderem in Humboldts Tagebuchaufzeichnungen, die erst vor kurzem zugänglich gemacht wurden. Daraus entstand eine Art Bildsprache, die stark von Humboldts reich bebilderten, vielschichtigen Manuskripten inspiriert ist. So benutzte die Illustratorin Lilian Melcher Scans von Humboldts Original-Manuskripten, auf die sie Zettel mit gezeichneten Figuren klebte. Damit sie alt aussahen, tränkte die in New York lebende Melcher sie vorher in Tee. „Grundsätzlich war unser wichtigstes Ziel, so historisch korrekt wie möglich zu arbeiten“; erläutert Andrea Wulf ihre Arbeit. Selbst winzige Details basieren auf Humboldts Tagebüchern, Briefen und Notizen. Die Manuskripte, die fast jeder Seite als Basis zu Grunde liegen, stammen hauptsächlich aus Humboldts Tagebüchern aus der Staatsbibliothek in Berlin, andere dagegen, wie Humboldts Mexiko-karte befindet sich im Original in der Library of Congress in Washington DC.



Um wirklich und wahrhaftig nachvollziehen zu können, wie Humboldt sich einstmals gefühlt haben mag - soweit das heutzutage überhaupt möglich ist - begab sich Andrea Wulf auch physisch auf die Spuren Humboldts und reiste nicht nur durch Europa, sondern auch nach Venezuela, Ecuador, Kolumbien, Mexiko und Peru. Sie hat Berge erklommen, ist auf tropischen Flüssen gepaddelt, in Minen hinab gestiegen und hat staubige Tagebuchseiten mit Humboldts unleserlicher Handschrift durchforstet. Obwohl die Autorin bereits einen preisgekrönten Bestseller über Alexander von Humboldt geschrieben hatte, war das Buch „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt“, wie sie selbst sagt, eine komplett neue Erfahrung für sie. „Es ist eine höchst sinnliche Bildergeschichte über Humboldts Südamerikareise - inspiriert von dessen Tagebuchaufzeichnungen, die gespickt sind mit Skizzen, Karten und Zeichnungen, seinen Pflanzenproben und Kupferstichen. Diese Elemente haben wir collagenhaft für unser Buch übernommen“, so Wulf.

So erfährt man im Buch, wie sehr von Humboldt sich schon damals um die Natur sorgte. Die Rodung der Wälder und die an ihrer Stelle entstandenen riesigen Plantagen sah er als großes Problem für die Natur und damit letztendlich auch für die Menschen. Mit allen Sinnen versuchte Alexander von Humboldt das zu erfassen, was ihn umgab und erkannte als erster, dass auf der Erde alles mit allem irgendwie zusammenhängt. Er scheute sich auch nicht, alles für ihn Unbekannte zu probieren, wie beispielsweise eine aus Venezuela stammende Wildtomate, die später seinen Namen erhielt. Die Einheimischen nannten sie „Arschstöpsel“, weil sie, so wusste von Humboldt, Verstopfung verursachte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte Alexander von Humboldt in seiner Rede zur Eröffnung des diesjährigen Humboldt-Jahres zum 250. Geburtstag des größten deutschen Naturforschers den „Vater der Ökologie“. Er sei, um es mit Andrea Wulf zu sagen, der „Erfinder der Natur“, so Steinmeier. Wer sich ebenfalls auf die Reise mit dem großen Naturforscher von Humboldt begeben will, dem sei das Buch empfohlen. „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt“, aus dem Englischen übersetzt von Gabriele Werbeck kostet das von Lilian Melcher durchgehend farbig illustrierte Buch 28 Euro und ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen.

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