(openPR) Es ist so einfach. Man geht in den Discounter, kauft ein Pfund Kaffee für 5 Euro, geht nach Hause, schüttet das Pulver in die Maschine und sorgt so für die Koffeinversorgung. Doch ist es das, was wir wollen? Ist das die Art, wie und vor allem womit wir unser Lieblingsgetränk zu uns nehmen wollen?
Der folgende Artikel gibt die Antwort darauf, ob es für unser Lieblingsgetränk Nr. 1, den Kaffee, nicht eine nachhaltigere, leckerere und erfüllendere Versorgung gibt.
Es ist schon fast verrückt. Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen, trotzdem ist die Anzahl derer, die sich mit der Qualität und dem Geschmack des Kaffees auseinandersetzen, verhältnismäßig gering, wobei es aber mittlerweile eine Gegenbewegung gibt: In den letzten Jahren ist die Zahl der Kaffeeselbströster stark gestiegen.
Warum das so ist, ist nicht eindeutig erklärbar. Fakt ist natürlich, daß in Zeiten des Internets die Informationen durch das World Wide Web auch das Thema Kaffeequalität umfasst, und so erkennt dann der Kaffeefreund, daß es noch andere Möglichkeiten der Koffeinzufuhr gibt als der berühmt berüchtigte Industriekaffee, der Rohkaffee von fraglicher Qualität innerhalb kürzester Zeit bei Temperaturen von 600 bis 800 Grad recht dunkel röstet und dabei einen recht bitteren und magenunfreundlichen, nicht vollentwickelten Kaffee produziert.
Neben dem Industriekaffee gibt es natürlich auch viele Spezialitätenröstereien, bei denen man sich hervorragend mit Kaffee versorgen kann. Einen besonderen Kick bringt aber das Selberrösten.
Im Einzelhandel gibt es weder Kaffeeheimröster noch Rohkaffee. Es ist aber überhaupt kein Problem, sich im Internet damit passend zu versorgen. Es gibt eine Reihe Heimröster, mit denen man Röstkaffees qualitativ mindestens ebenso gut hinbekommt wie der Spezialitätenröster um die Ecke. Industriekaffee vom Discounter will man danach nie wieder trinken.
Dabei ist das Rösten ganz einfach. Die guten Heimröster sind selbsterklärend und mit der beiliegenden Anleitung oder Rösttipps aus dem Internet lernt der Röstlehrling in kürzester Zeit, absoluten Spitzenkaffee zu produzieren. Wer Spiegeleier braten kann und Nudeln kochen kann, dem sei gesagt, daß Kaffee selbst rösten nicht schwerer ist.
Beim Selbströsten weiß man auch genau, was man gerade röstet. Anders als beim gekauften Kaffee aus dem Supermarkt, bei dem man oft weder Informationen über den Ursprung des Kaffees erhält, noch wann die Röstung war, weiß man natürlich als Selbströster sehr genau, ob der gerade geröstete Kaffee etwa aus Brasilien, Äthiopien oder Indonesien ist.
Die Geschmacksunterschiede können gewaltig sein. Während zum Beispiel brasilianischer Santos- Kaffee eher rund, süßlich und würzig ist, stehen ostafrikanische Kaffees wie äthiopische oder keniatische eher für erdigen und fruchtigen Geschmack, dagegen asiatische Kaffees oft für eine tiefe, fruchtbetonte Säure mit vollmundigem und kräftigen Körper.
Als Selbströster können Sie je nach geschmacklicher Vorliebe die Herkunft des Rohkaffees selbst wählen. Oder Sie kreieren ihre eigenen Mischungen, rösten länger oder kürzer, um entweder fruchtige oder herbe Kaffees zu produzieren.
Es gibt viele Möglichkeiten, ausfindig zu machen, welche Bohne in welchem Röstgrad in welcher Zusammensetzung am leckersten schmecken. Dabei kann natürlich ganz entscheidend sein, wie man das Heißgetränk zu sich nimmt. In Filterkaffees sind zum Beispiel eher hellere Röstungen angesagt, während man Espresso eher mit dunkleren Bohnen zubereitet. Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten. Der Selbströster muß schon selber entscheiden, welcher Kaffee mit welchem Röstgrad und welcher Mischung ihm am besten schmeckt. Am besten probiert man solange, bis man das Traumgetränk in der Tasse hat.
Fazit: Kaffee selber rösten macht Spaß, bringt perfekten Kaffeegenuß und viel Lob von den Gästen.
Die Internetseite www.kaffeeroester-test.de gibt Informationen mit Kauftipps über die besten Heimröster, geeigneten Rohkaffee und passendes Zubehör.









