(openPR) Die Wilhelm Lohmüller GmbH & Co. KG transportierte in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 2019 ein 40 Tonnen schweres Rührwerk der Firma EKATO von Schopfheim nach Emmendingen.
Mit einer Länge von 7,45m und einer Breite und Höhe von 4,80m kann ein solches Rührwerk weder mit normalen Sattelzügen noch tagsüber transportiert werden.
Der Koloss wurde mit Hilfe von zwei 100-Tonnen-Kranen aus der Fertigungshalle herausgebracht, und dann auf eine sogenannte Kesselbrücke verladen. Ohne so einen extrem absenkbaren Auflieger sind viele Maschinentransporte schlicht unmöglich. Der Sattelzug hatte inklusive Ladung ein Gesamtgewicht von 73 Tonnen, eine Länge von 26,5 m sowie Breite 4,80 und Höhe von 4,90m.
Die Verkehrstechnik-Abteilung der Wilhelm Lohmüller GmbH & Co. KG hatte im Vorfeld bereits alle nötigen Straßenbeschilderungen und Halteverbote angebracht und teilweise Ampeln und Schilder demontiert, die die Durchfahrt des 4,85m hohen und 4,80 breiten Sattelzuges behindert hätten. Diese wurden gleich nach Durchfahrt des Maschinentransports wieder montiert.
Die gesamte Transportplanung inklusive der verkehrstechnischen Maßnahmen wurde von der Wilhelm Lohmüller GmbH & Co KG geleistet. Für Mitte März ist ein weiterer, etwas kleinerer Maschinentransport für die Firma EKATO geplant, Ende März erfolgt dann der Transport des zweiten großen Rührwerks.
Die EKATO mit Sitz in Schopfheim ist führender Hersteller von Rührwerken, Prozessanlagen und Rührwerkskomponenten und arbeitet dabei immer wieder mit Projektspeditionen mit Expertise im Maschinentransport, um ihre Produkte mit Übergröße zur nächsten Fertigungsstufe oder zum Kunden zu bringen.
Maschinentransporte dieser Art sind individuelle Einzelprojekte. Ein erfolgreicher Maschinenumzug benötigt ein ganzes Team bestehend aus Logistik- und Verkehrsplanern, sowie Kranführern und Fahrzeugführern mit Spezialausbildung. Immer wird dabei eng mit der örtlichen Polizei und anderen Behörden zusammengearbeitet. Ein Verkehrstechnik-Team wird dem Sattelzug dabei stets vorausgeschickt um die Durchfahrt an schwierigen Stellen zu ermöglichen und hinter dem Sattelzug sorgt ein weiteres Team dafür, dass alle Verkehrstechnik wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt wird.











