(openPR) Psychische Erkrankungen erkennen und verstehen – mit diesem Anliegen startet die Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad am 8. März eine interaktive Kinoreihe. Den Auftakt macht der Film „Hedi Schneider steckt fest“ mit dem Thema Angststörungen.
Alles ist normal und plötzlich kommt die Angst. Panikstörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leiden im Laufe ihres Lebens daran. So auch die Mittdreißigerin im Film „Hedi Schneider steckt fest“. Sie lebt mit ihrem Partner Uli und Sohn Finn ein scheinbar geordnetes Leben. Doch dann wirft eine Angststörung Hedi aus der Bahn. Das belastet nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Familie schwer. Was also tun?
Mit Hedis liebevoll erzählter Leidensgeschichte startet die Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad am 8. März ihre neue Veranstaltungsreihe „Psychische Erkrankungen im Film“. Im Rahmen der interaktiven Kinoabende werden verschiedene seelische Störungen aufgegriffen und gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Vor jeder Vorführung führt ein Kurzvortrag in die Symptomatik, Behandlungsmöglichkeiten und Prognosen der gezeigten Erkrankung ein.
„Wir möchten die Besucher motivieren, genau hinzuschauen. Deshalb geben wir vorab Anregungen – zum Beispiel darauf zu achten, wie authentisch und nachvollziehbar das Krankheitsbild dargestellt ist und wie das Umfeld der Betroffenen reagiert“, beschreibt Tobias Freyer, Ärztlicher Direktor der Parkklinik, die Idee der Veranstaltung. Im Anschluss an den Film wird das Gesehene dann mit den Fachleuten aus der Klinik besprochen.
Für Freyer geht es vor allem darum, aufzuklären und Raum für Fragen zu bieten. „Seelische Leiden sind in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu. Die Kinoabende sollen die Menschen stärker dafür sensibilisieren“, erklärt er. Das ermögliche es ihnen, Symptome bei sich selbst oder im Familien- und Bekanntenkreis frühzeitig zu erkennen und so die Entwicklung einer psychischen Erkrankung im Bestfall zu verhindern.
Die Filmreihe beginnt am Freitag, 8. März um 19 Uhr mit dem Drama „Hedi Schneider steckt fest“ im Kursaal der Parkklinik. Der Eintritt kostet fünf Euro.












