(openPR) Nach Einschätzung von Brancheninsidern wie Julius Leineweber erlebt Gold aktuell ein Comeback als sicherer Investmenthafen. Befeuert wird die Popularität des Edelmetalls vorrangig von der Unruhe an den internationalen Börsen.
Unsichere Zeiten wecken in den Menschen das emotionale Bedürfnis nach Sicherheit und Beständigkeit. Auf dem Finanzparkett ist das nicht anders. Die jüngsten Turbulenzen an den Handelsplätzen von Frankfurt über London bis New York wecken zunehmend das Interesse der Anleger an einem bewährten Stabilitätsgaranten: Gold. Befand sich die Nachfrage nach dem Edelmetall am globalen Markt im ersten Halbjahr 2018 noch auf einem Neunjahrestief, zog sie insbesondere im letzten Quartal 2018 signifikant an. Die Preise zogen dementsprechend mit, und Gold erlebte im Dezember seinen stärksten Monat seit fast zwei Jahren. Marktinsider wie Julius Leineweber rechnen bei fortgesetzter Volatilität am Aktienmarkt auch für 2019 mit anhaltenden Preisgewinnen für das Edelmetall.
Aktienstimmung auf Rekordtief
Die jüngsten Kursverluste leisten einer zunehmend pessimistischen Marktstimmung Vorschub. Hinsichtlich der vorherrschenden Anlegerstimmung verweist Goldexperte Julius Leineweber auf die Zahlen des aktuellen „Citi-Investmentbarometers“. Die Befragung erhebt in dreimonatigem Turnus die Markteinschätzung sowohl privater als auch professioneller Marktteilnehmer hinsichtlich verschiedener Anlageklassen. Den jüngsten Ergebnissen zufolge befindet sich der Anteil der Befragten, die mit steigenden Aktienkursen in Europa rechnen, auf einem Rekordtief von 21 Prozent. Die Quote der Aktienoptimisten unterbietet nicht nur die Zahlen des bereits rückläufigen Vorquartals, sondern liegt auch unter den bisher negativsten Ergebnissen aus dem vierten Quartal 2011 (22 Prozent).
Auch der Anteil der ausgewiesenen Pessimisten hinsichtlich der Aktienentwicklung stieg zum Jahresende 2018 gegenüber dem Vorquartal noch einmal um deutliche fünf Prozent: Fast ein Drittel (31 Prozent) geht aktuell von weiter fallenden Aktienkursen aus.
Julius Leineweber: Anleger-Sentiment deutlich pro Gold als Krisenwährung
Ein augenfälliges Zeichen dafür, dass die Unwägbarkeiten des Aktienmarktes den Stabilitätsanker Gold für verunsicherte Anleger wieder merklich attraktiver machen, sieht Julius Leineweber in den Ergebnissen des Investmentbarometers in Bezug auf die Preisentwicklung des Edelmetalls. Denn die Befragten zeigten sich zum Ende des Jahres deutlich zuversichtlicher hinsichtlich zukünftiger Preisgewinne als noch im Quartal zuvor. Über die Hälfte der befragten Marktteilnehmer (52 Prozent) erwartet, dass der Preis für physisches Gold innerhalb der nächsten drei Monate weiterhin steigen wird. Drei Monate zuvor waren es noch lediglich 35 Prozent. Die Mehrheit (über 51 Prozent) hält die gegenwärtige Preisrallye für eine langfristige Entwicklung, die sich über die nächsten 12 Monate fortsetzen wird. Goldskeptiker gab es in der Erhebung kaum noch: Mit sinkenden Preisen für das Edelmetall rechnen derzeit gerade einmal neun Prozent – gegenüber 21 Prozent im Vorquartal.
Weitere Informationen unter www.leineweber-goldblog.com.





