(openPR) Franfurt, 4. Februar 2019
Der „Arbeitsplatz“ von DJs und Music Producers ist das Audio-Mischpult - auch im Fachjargon mit DAW (Digital-Audio-Workstation) bezeichnet. Derartige Geräte können als monströse Systeme in Hardware realisiert oder als handliche, touchbasierte Bedienoberflächen in Smartphone oder Tablet Apps sein. Allen gemeinsam sind die sogenannten Controller. Controller sind Steuerelemente, wie Schieberegler, Turntables, Pads, Tasten, Sliders und Joysticks. Je nach System sind die Bedienelemente reale physikalische Bauteile oder lediglich als virtuelle Objekte, also mehr oder weniger realistische Abbildungen der Wirklichkeit, bereitgestellt. Reale Controller haben von Natur aus des Vorteil, dass der User - über ein mit seinem Finger oder seiner Hand greifbares Bedienelement - eine Rückkopplung oder taktiles Feedback über seinen Tastsinn erhält und sowohl sehr fein dosierte oder auch aggressive Bewegungen durchführen kann. Sinn und Zweck der Bedienelemente, bzw. Controller ist es, eine Schnittstelle zwischen Mensch und der Maschine herzustellen. Über dieses Interface kommuniziert der Producer oder DJ mit dem System und beeinflusst hunderte von Parametern, wie Lautstärke, Beatfrequenz und Filter.
Der Fader Controller - ist eines der wichtigsten Bedienelemente. Es handelt sich hier um einen zentral auf der Bedienoberfläche oder der Bedienkonsole horizontal platzierten Schieberegler. Die Ansprüche des Anwenders an dieses Steuerelement sind daher auch besonders hoch. Die Qualität - und auch der Preis - des Faders ist sehr hoch. Dementsprechend hoch sind auch die Anforderungen an dieses Bauteil. Folgende Attribute muss das Teil aufweisen: Leichtgängigkeit, Reaktionsschnelligkeit (Latenz- bzw. Verzögerungsfreiheit), Griffigkeit, Linearität, Robustheit, Ruckfreiheit beim Schiebevorgang, Verschutzungsschutz. Der Fader Controller dient primär dazu, zwischen zwei Audiosignalquellen zu wechseln. Dieser Wechsel- oder Überblendvorgang gehört zu den „Königsdisziplinen“ des DJs und Music Producers. Im Kontext dieser Musiker wird die Bedienung des Faders als CROOSFADING bezeichnet. Der Umgang mit diesem Schieberegler ist auch ein sehr ästhetisches Showelement und erfolgt meist zeitsynchronisiert mit dem „Scratching“ auf den Turntables. Die Kunst des Crossfading steht auf einer Höhe mit den anderen DJ-Handlungen, wie: Scratchen, CUEing, LOOPing, Beatmatching. Die Vielfältigkeit und extremen Variationsmöglichkeiten des Crossfadings übersteigen aber möglicher Weise die der anderen Disziplinen.
Die Ankündigung der nachfolgend beschriebenen Produktneuentwicklung von HMB|TEC wird vermutlich ein neues Kapitel im DJing aufschlagen und die Virtuosität von DJs auf ein neues Level heben. Es handelt sich bei dieser Entwicklung um einen externen DJ-Controller, der über eine Funkschnittstelle mit der DAW-Console verbunden ist. Der DJ / Producer verfügt damit über ein Handgerät mit dem er sich frei bewegen kann. Der Controller ergänzt die konventionellen Bedienelement und kann frei konfiguriert werden. Standardmäßig läuft der Controller als Crossfader.
Für den neuen Controller gelten die eingangs beschriebenen Attribute in vollem Umfang und liefert nun weitere Eigenschaften, die zur Potenzierung der Möglichkeiten führen können. Der HMB|TEC Crossfader Controller verfüg über einen Motorantrieb, um die Mechanik zu unterstützen. Dadurch kann Dynamik, Beschleunigung und Geschwindigkeit der Wechselvorgänge vergrößert - aber auch verringert werden. Der Controller wird dadurch „kontrollierbarer“, d.h. die mechanischen Eigenschaften und damit das Verhalten kann individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Das Faderverhalten kann in folgenden Bereichen konfiguriert werden: Schiebegegenkraft, bzw. Laufwiderstand (Force Feedback), Reaktionsverhalten,Schiebecharakteristik und Geschwindigkeit. Der Controller verfügt neben des Motors auch einen Sensor, der die Berührung des Schiebeknopfes durch den User erkennt. Dadurch können neue „Spielweisen“ der Bewegung und damit auch gänzlich neuartige DJ-Effekte erzeugt werden. Exemplarisch sei hier die „OSZILLATION“ erwähnt. In diesem Modus läuft der Schieber selbsttätig zwischen zwei Grenzpunkten oder Schiebestellungen, die durch Spreizen von z.B. Daumen und Zeigefinger gebildet werden. Der Bereich ist sowohl in der Lage als auch in der Spannweite über die Fingerbewegungen variierbar. Der Controller verfügt über die beiden Standardmodi: „Soft-Strong“ und „Ping-Pong“.
Der Motorfader arbeitet bidirektional, kann somit auch von der DAW (fern-)gesteuert werden. Der User kann jederzeit interaktiv in die „Fremdsteuerung“ durch einfaches Berühren des Faderknopfes eingreifen und die Regie übernehmen. Zusätzliche Optionen für zukünftige Upgrades sind bereits in der Implementierungsphase: „teach-in“ und autonomes Sliding und Scratching. Über den Entwicklungsfortschritt informiert die Webseite der in Deutschland ansässigen Entwicklungsgesellschaft www.hmbtec.de oder ein Newsletter, der unter













