(openPR) Mit verändertem Curriculum und erweiterten Kooperationen präsentiert sich die Schule für Schauspiel Hamburg als modernes privates Ausbildungsinstitut für Schauspielerinnen und Schauspieler. Die Absolvent_innen stehen Hamburg- und deutschlandweit auf Theaterbühnen und vor der Kamera.
Mit dem Abschlussjahrgang 2018 wurde zugleich eine dreijährige Änderungsphase des Lehrplans abgeschlossen. »Wir sind von dem Ergebnis selber überrascht, der Jahrgang war sehr stark, fast alle Absolvent_innen haben eine Anstellung am Theater gefunden oder stehen vor der Kamera«, sagt Jan Oberndorff, der zusammen mit Michaela Uhlig und Olivia Rüdinger die Schule für Schauspiel Hamburg leitet.
Die Grundlagenarbeit wurde vertieft, das Szenenstudium intensiviert. Auf dem Lehrplan anderem alle relevanten Schauspielmethoden, die in den vergangenen hundert Jahren entwickelt worden sind (Lee Strasberg, Jerzy Grotowski, Michael Checkov, Konstantin Stanislawski, Sanford Meisner). »Wir stellen alle Methoden vor, damit jeder herausfinden kann, welche für ihn am besten funktioniert«, sagt Jan Oberndorff. Im fünften Semester können sich die Schüler_innen für den Theater- oder Filmabschluss entscheiden und haben in dem Semester vier Monate Zeit, sich in beiden Bereichen auszuprobieren. Schüler_innen, die nach dem 5. Semester den Filmabschluss anstreben, werden in einem dreiwöchigen Praxisworkshop unter der Leitung des Hamburger Regisseurs Benjamin Teske (Fliehkraft, Strawberry Bubblegums) auf die neunmonatige Filmausbildung und auf ihren späteren Beruf vor der Kamera vorbereitet. Die Verlängerung der Filmausbildung ist ebenfalls Bestandteil des neuen Curriculums.
Bewährt haben sich auch die Kooperationen mit Produktionsfirmen, Synchronstudios und Theatern unter anderem in Hamburg, Celle, Schleswig, Lüneburg, Zürich. »Noch in der Ausbildungszeit haben die Schüler_innen die Möglichkeit, praktische Erfahrung zu sammeln, gleichzeitig können wir unsere Partner_innen immer wieder von der hohen Qualität unserer Schule überzeugen und erhalten Feedback aus der Praxis«, so Jan Oberndorff.
Zum aktuellen Dozententeam gehören die ehemaligen Schüler_innen Marie Bäumer, Neil Malik Abdullah und Jens Roth, sowie namhafte Regisseur_innen und Schauspieler_innen wie Frauke Thielecke, Benjamin Teske, Friederike Harmstorf und Harald Weiler, der das diesjährige Abschlussstück inszenieren wird.
Nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen Schüler_innen für die Schauspielausbildung nach Hamburg, auch international ist die Schule anerkannt. »Internationalisierung ist ein wichtiges Stichwort. In allen Bereichen des Lebens wird Austausch und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg immer selbstverständlicher.Das wünsche ich mir auch für die Schule. Wir werden uns auf die Suche nach internationalen Partnerschulen begeben und wollen für Studierende aus dem Ausland noch attraktiver werden. Unser Ziel ist es, in fünf bis zehn Jahren unsere Ausbildung in den ersten beiden Semester zweisprachig anzubieten«, sagt Jan Oberndorff.
Die Schule für Schauspiel Hamburg (SfSH) ist eine staatlich anerkannte und BAföG-geförderte Schauspielschule. Die dreijährige Ausbildung mit nationalen und internationalen Dozent_innen, die alle als renommierte Theater- und Filmschauspieler_innen oder als Regisseur_innen aktiv sind, kann wahlweise mit einem Film- oder Theaterabschluss oder mit beidem beendet werden. 2017 feierte die Schule, die Ende der 80er-Jahre aus dem Studio O33 hervorging, ihr 30-jähriges Bestehen. Namhafte Absolventinnen und Absolventen sind unter anderem Pheline Roggan, Patrick Abozen, Niklas Osterloh, David Schütter, Aybi Era und Henny Reents.













