(openPR) Was unlängst klar schien, wurde jetzt noch einmal bestätigt: Die Preise für schnelles Internet befinden sich im Sinkflug. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbraucherportal Preisvergleich.de, dass die Entwicklung der Internetpreise von 2017 zu 2018 mittels eigener Abschlussdaten untersucht hat. Im Gesamtergebnis heißt das, dass die Internet- und DSL-Preise von Juni 2017 auf Juni 2018 deutschlandweit um 1,03 Euro monatlich gesunken sind. Gleichzeitig sind die gebuchten Internetgeschwindigkeiten um durchschnittlich 32,78 Mbit/s auf ganze 81,78 Mbit/s im Download gestiegen.
Berliner und Hamburger zahlen am wenigsten
Im untersuchten Zeitraum vom 01. Januar 2017 bis zum 31. Oktober 2018 ging das Bundesland Berlin in der Kategorie "günstigster Buchungspreis" als Sieger hervor. Die Berliner Verbraucher zahlten mit durchschnittlich 20,08 Euro effektiv monatlich die besten Preise. Ähnlich verhält es sich in der Hansestadt Hamburg. Hier zahlten die Verbraucher durchschnittlich nur geringfügig mehr für Ihren Internetanschluss als die Berliner. In der zeitlichen Betrachtung von Juni 2017 zu Juni 2018 zeigt sich, dass es jetzt in Hamburg die günstigsten Preise gab. So bezahlten die Hamburger Verbraucher im Juni 2018 nur noch durchschnittlich 16,90 Euro effektiv monatlich für ihren Breitbandanschluss. Die Berliner bezahlten im gleichen Monat 18,61 Euro effektiv unter Berücksichtigung von Neukundenboni, Rabatten und Cashback.
Die hier genannten Preise berücksichtigen in der Regel eine Flatrate für Internet und Festnetz-Telefon mit optionalem TV-Angebot. Gerade Kabelanbieter wie Vodafone Kabel Deutschland und Unitymedia sorgen für günstige Breitband-Verbindungen wie Kabel-Internet, dass häufig preiswerter ist, als eine klassische DSL-Leitung. Hinzu kommt, dass einige Internetanbieter in 2018 die Altersgrenze für Young Tarife auf bis zu 28 Jahre angehoben haben. Auch dies sorgt für eine positive Preisentwicklung im Sinne der Verbraucher. Hiervon profitieren vor allem Schüler, Studenten und auch Auszubildende.
Verfügbare Internetgeschwindigkeiten steigen
Der wohl wichtigste Grund für die sinkenden Internetpreise in Großstädten und Ballungszentren ist die steigende Verfügbarkeit an schnellen Internetverbindungen, die mit dem zunehmenden Netzausbau in Deutschland einhergeht. Dieser lohnt sich für die Internetanbieter vor allem in Städten und Regionen mit einer hohen Bevölkerungsdichte, da das Marktpotential bezüglich der Neukundengewinnung hier am größten ist. Nicht zuletzt sorgt der Wettbewerb für günstige Internetpreise.
Laut Studie haben Hamburger Verbraucher mit durchschnittlich 77 Mbit/s im Download die schnellsten Internetgeschwindigkeiten in Deutschland gebucht. Auch das ist nicht verwunderlich, da ca. 95 % aller Hamburger Haushalte mindestens 50 Mbit/s im Download nutzen können. Damit surfen die Hanseaten an der Elbphilharmonie im schnellsten Netz Deutschlands, wobei der Breitbandausbau im gesamten Bundesgebiet weiter stark voranschreitet. Ziel der neuen Bundesregierung ist es, bis spätestens 2025 deutschlandweit flächendeckendes Breitband-Internet von mindestens 50 Mbit/s im Download zur Verfügung zu stellen. Die Regierung ist sich der konsequenten Umsetzung sogar so sicher, dass sie bereits von einem Rechtsanspruch auf eine schnelle Internetverbindung ab 2025 spricht. Dies soll unter anderem mit dem Ausbau des mobilen 5G LTE-Netzes erreicht bzw. gefördert werden.
Die gesamte Studie finden Sie unter:
https://dsl.preisvergleich.de/info/16186/dsl-studie-zur-internet-nutzung-2018/













