(openPR) MÜNCHEN, 11. Oktober 2006
Im Herbst leben Autofahrer besonders gefährlich - Eisglätte oder Nebel lauert oftmals unerwartet hinter der nächsten Kurve. Die Stauwahrscheinlichkeit steigt. Seit dem Siegeszug der mobilen Navigationsgeräte hat der Fahrer nun aber einen Assistenten zur Seite, der manche Gefahr vermeiden hilft und um den Stau herumführt. Die frühzeitig erfolgenden Fahranweisungen bringen mehr Orientierung in der „dicken Suppe“. Allerdings kann das Navi eine vorsichtige Fahrweise nicht ersetzen - darauf weist der Münchner Navigations-Experte Destinator Technologies hin.
Insbesondere bei schlechter Sicht hilft ein Navigationssystem, Gefahren zu vermeiden. Denn: Ohne Orientierung entdecken viele Fahrer Abfahrten oder Kreuzungen zu spät - oder fahren besonders langsam, um die Abfahrt nicht zu verpassen. Die Folge sind plötzliche Bremsmanöver oder blockierte Straßen durch „Schleicher“. Ein Navigationssystem gibt hier mehr Sicherheit: Mit klarer, freundlicher Stimme werden Kreuzungen und Abfahrten so rechtzeitig angesagt, dass die Fahrweise frühzeitig angepasst werden kann. Allerdings kann der virtuelle Beifahrer an den widrigen Straßen- und Wetterverhältnissen nichts ändern. Bei plötzlichem Nebel etwa hilft vor allem eine vorausschauende und vorsichtige Fahrweise und die strikte Befolgung der Abstandsregel vom „halben Tacho“.
Brücken, Talsenken und Waldstücke sind im Herbst unvermittelt eisglatt oder mit rutschigem Laub bedeckt. Viele Autofahrer kennen zwar die typischen Gefahrenstellen, nehmen aber dennoch aus Trägheit täglich die risikoreiche Fahrt auf gewohnter Route in Kauf. Sie verlassen sich auf gelernte Strecken und glauben nicht, dass andere Wege ähnlich schnell zum Ziel führen. Ein gutes Navigationssystem zeigt Alternativen auf und leitet den Fahrer bei Bedarf über neue Strecken zum Ziel. Dazu kann in der angegebenen Routenliste für eine Strecke einfach der gefährliche Straßenabschnitt blockiert werden, was zu einer anderen Routenplanung führt. Alternativ kann der Fahrer auch schon bei der Planung einen neuen Ort als Zwischenziel eintragen - dann wird er über eine möglicherweise etwas längere, aber viel sicherere Ausweichroute geleitet.
Aufgrund der zusätzlichen Gefahren, des stockenden Verkehrs und häufiger Unfälle steigt in den ungemütlichen Monaten die Stauwahrscheinlichkeit auf zahlreichen Strecken. Moderne Navigationssysteme leiten den Nutzer dynamisch um Verkehrsstörungen herum. Dabei gilt es aber zwischen zwei Verfahren zu unterscheiden. Die herkömmliche Technologie zur Stauumfahrung heißt „TMC“ (Traffic Message Channel). Diese Technik auf der Basis von redaktionellen und polizeilichen Stauwarnungen ist wenig verlässlich: oft hat sich ein Stau bereits lange aufgelöst, andere bleiben aufgrund der geringen Datenmenge vollständig unentdeckt. Sehr viel zuverlässiger und aktueller ist dagegen der Premium-Service „TMCpro“ des privaten Verkehrsdaten-Anbieters T-Traffic. Er beruht unter anderem auf automatisiert erhobenen Informationen von über 5.500 Induktionsschleifen und 4.000 Brückensensoren. Hieraus entwickelt TMCpro ein flächendeckendes Abbild der aktuellen Verkehrslage. Der Navigations-Experte Destinator machte mit seiner neuesten Software „TrafficSam“ diese Technologie nun erstmals für mobile Navigationsgeräte nutzbar. Das Ergebnis: Mit TrafficSam ausgestattete Geräte können auf 90 Prozent aller Verkehrsbehinderungen auf deutschen Straßen innerhalb von 10 Minuten reagieren. Eine angenehme Frauenstimme, unterstützt von klaren Pfeilsymbolen auf der Karte, weist den Weg um den gemeldeten Herbst-Stau herum. „Der Autofahrer sollte bei der Auswahl seines Navigationssystems unbedingt auf TMCpro, aktuelles Kartenmaterial sowie die schnelle Berechnung von Ersatzrouten achten“, rät Andreas Erwig von Destinator Technologies.
Trotz aller technischen Fortschritte ist eine der Witterung angepasste, vorausschauende Fahrweise noch immer unerlässlich. Denn, so Erwig: „Bis auch brünftige Hirsche ihren Standort automatisch ans Navi melden, wird noch einige Zeit vergehen. Autofahrer müssen also im Herbst auch weiterhin erhöhte Vorsicht walten lassen“.
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