(openPR) Es sind nicht nur die synthetischen Tenside, die nach wie vor täglich bei den Reinigungsprozessen eingesetzt werden, sondern auch Phosphate, die über das Abwasser in die Natur gelangen. Dazu kommen Duft- und Konservierungsstoffe, die biologisch kaum abbaubar sind. Die Liste der Mittel könnte man getrost als Gift-Cocktail überschreiben, wenn es nach Matthias Wackerbauer geht, der seit Jahren auf die Kraft der Mikroorganismen und damit der Natur setzt und gemeinsam mit ausgewiesenen Experten Lösungen für die Umwelt entwickelt. Der Gründer und Geschäftsführer der MWK Bionik im oberbayerischen Bad Endorf warnt: „Wenn von einem Hygiene-Reiniger die Rede ist, sollten alle Warnlampen angehen, denn wir reden dann meist von gesundheitsschädlichen Chlorverbindungen, die nicht selten krebserregend sein können“. Besonders vorsichtig sind die Fachleute im Labor, wenn es um das oft in Verbindung mit Reinigungsmitteln verwendete Aktiv-Chlor geht. „Dann reden wir von einem hochgiftigen Chlorgas“, sagt Wackerbauer, der eine Studie der Freien Universität Brüssel zitiert. Deren Untersuchungen zufolge erhöht das regelmäßige Putzen mit den bekannten und etablierten Reinigern sogar das Sterberisiko mehr als deutlich.
Das Potenzial steckt, glaubt man dem Chef von 25 hochqualifizierten Mitarbeitern, in der klugen Verbindung von Biologie und Technik. Auf mehr als 1.600 Quadratmetern ist im Laufe der letzten zehn Jahre eine Denkfabrik geworden, die in der beschaulichen Chiemgau-Gemeinde mehrere Patente hält und unter anderem mit dem GreenTec Award 2018 ausgezeichnet wurde. Dabei wurden die Leistungen bei der Reinigung und Beschichtung von PV-Anlagen gewürdigt.
„Der Bionik gehört die Zukunft“ – davon ist Matthias Wackerbauer überzeugt. Und so wird er nicht müde, auf die Einsatzmöglichkeiten zu verweisen – von der Biogasanlage über die Altlasten-Sanierung bis zur Schimmel-Beseitigung.









