(openPR) Authentizität, Individualität, Hochwertigkeit. Das suchen immer mehr Menschen, wenn sie etwas kaufen. Sie drehen den Massenprodukten den Rücken, stellen vieles in Frage und sind bewusster in ihren Kaufentscheidungen. Sie wollen keine anonymen Massenwaren mehr, die man schnell wegwirft. Sie verlangen hohe Qualität und viele Informationen. Sie wollen immer mehr zur Herkunft und Herstellung wissen. Bei Bioprodukten ist das ähnlich.
Mélanie Richet gehört zu diesen Menschen, die vieles hinterfragen. Selber kauft sie immer bewusster, kritischer und ethischer. Mit ihren Strohmarketerien, also Einlegearbeiten aus Stroh, bietet sie Kreationen an, die eben diese Werte wie Authentizität, Individualität und Hochwertigkeit aufweisen.
Authentizität deshalb, weil ihr sehr selten gewordenes Kunsthandwerk eine alte Tradition und Geschichte besitzt. Auch wenn der genaue Ursprung der Strohmarketerie nicht genau bekannt ist, ist es wissenschaftlich belegt, dass Strohmarketerien in Europa schon im 17. Jahrhundert zu finden waren. Authentisch ist auch das Rohmaterial (Roggenstroh), ein nachwachsendes Naturmaterial, das sie meistens in Kombination mit Holz als Trägermedium nutzt. Das Stroh lässt sie aus dem Burgund in Frankreich kommen, wo es extra für die Strohmarketerie angebaut wird. Authentisch sind außerdem ihre Kreationen, weil sie ihre ganze Entstehungsgeschichte schildern kann. Sie kann nicht nur von ihrem Stroh erzählen, sondern auch von dem Bauern, der in vielen Arbeitsschritten das Stroh so verarbeitet, dass es sich für die Strohmarketerie eignet. Genauso kann sie von der Schreinermeisterin berichten, mit der sie kooperiert, wenn es um den Träger Holz geht oder von den Leuten, die ihr leidenschaftlich die Techniken beigebracht haben.
Über Authentizität hinaus suchen die Kunden individuelle Produkte. Anders als bei Massenwaren sind die Kreationen nicht beliebig vermehrbar. Stroh ist ein Naturmaterial. Jeder Strohhalm ist anders. Und so bietet Mélanie Richet neben fertigen Unikaten ihren Kunden bewusst die Möglichkeit an, sich etwas Besonderes kreieren zu lassen – vom Schmuck bis zum Kleinmöbel. Da die Farbpalette ihres Strohs sehr breit ist, kann sie ihrer Fantasie sehr viel Freiraum lassen.
Viel Wert legt sie auf die Qualität ihrer Arbeiten. Die Kreationen sind keine Massenprodukte, über die man sich keine Gedanken macht, und die schnell weggeworfen werden. Es sind Produkte, die man bewusst auswählt, und über die man sich Tag für Tag freut. Ihre Unikate werden von Menschen geschätzt, die das besondere erkennen, die viel Wert auf eine besondere Inneneinrichtung legen, für die ein Schrank mehr als ein Stauraum und ein Tisch nicht nur eine Ablagefläche ist. Menschen, die sich besonders wohl in ihren vier Wänden fühlen wollen. Menschen, die im Cocooning keine negative Tendenz der heutigen Gesellschaft sehen, sondern die die Schönheit und Geborgenheit der eigenen vier Wände genießen. Das Stroh besitzt einen natürlichen Glanz, der sich durch die Technik der Strohmarketerie in seiner vollen Pracht zeigen kann. Die Muster werden lebendig. Nicht nur durch ihr Aussehen bestechen Strohmarketerien, sie fühlen sich unter den Fingern auch sehr gut an, warm und weich.
Große Häuser wie Louis Vuitton, Van Cleef & Arpels oder Guerlain haben das Materials und seinen Wohlfühlfaktor erkannt. Sie empfangen ihre Kundinnen und Kunden in Räumen, deren Wände oder Einrichtung mit feinster Strohmarketerie verziert werden. Andere wie Cartier, Hermès oder Armani Casa bieten exklusive Produkte aus Strohmarketerie an.
Wer hätte gedacht, dass ein längst vergessenes Kunsthandwerk aus dem 17. Jahrhundert, durch seine Authentizität, seine Individualität und seine Hochwertigkeit so zum heutigen Zeitgeist passen könnte?











