(openPR) Mit dem Ziel den früheren ökologischen Zustand der Galápagos Insel Santiago wiederherzustellen, wurden Anfang Januar 1436 Landleguane (Drusenkopf oder Conolophus subcristatus) auf der Insel Santiago freigelassen. Seit rund 200 Jahren gibt es dort keine Landleguane mehr, nachdem sie von Wildschweinen ausgerottet worden waren. Zuletzt wurden die Leguane 1835 vom Naturforscher Charles Darwin auf Santiago verzeichnet.
Das Projekt, das von der National Park Authority in Zusammenarbeit mit der Massey University aus Neuseeland durchgeführt wurde, lief in 4 Phasen ab: Die ersten beiden Phasen, die bereits Ende 2018 stattfanden, umfassten die Aufnahme der Leguane auf der Insel North Seymour und deren zwischenzeitliche Quarantäne auf der Insel Santa Cruz. In der dritten und vierten Phase, die am 3. und 4. Januar 2019 stattfanden, wurden die Landleguane von einer Gruppe Ranger in ihrer neuen Heimat, dem Küstenbereich Porto Nuevo y Bucanero freigelassen. Dort finden die neuen Inselbewohner den für sie passenden Lebensraum mit reichlich Vegetation als Nahrung vor. Mit der Überwachung des Projekts und der Sammlung wichtiger Daten über die Tiere startet im Februar die letzte Phase des ökologischen Wiederherstellungsprogramms. Von der Aktion erhofft man sich allgemein einen positiven Einfluss auf das Ökosystem der Insel, denn „der Landleguan ist ein Pflanzenfresser, der Ökosystemen hilft, indem er Saatgut verteilt und offene Flächen ohne Vegetation erhält", wie Dany Rueda, Direktor der Ökosysteme der Nationalparkbehörde erklärte.
Mehr Informationen und Fotos zum Drusenkopf erhalten Sie unter https://www.ecuador-discover.de/fotogalerie/galapagos-fotos/tiere-fauna-galapagos/reptilien-galapagos/drusenkopf.html
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