(openPR) Sutarmi begann Ende 2014 mit einem kleinen Verkaufstisch am Straßenrand. Heute besitzt die 53-jährige einen eigenen Imbiss-Stand in einem Food-Court in Denpasar, der Hauptstadt von Indonesiens Insel Bali.
„Als wir Sutarmi 2017 kennenlernten, verkaufte sie unter anderem selbstgebackene Kuchen, Kekse und Kräcker, ihr Verkaufstisch war zu dieser Zeit schon reparaturbedürftig“, berichtet Tobias Schüßler, Vorstandsvorsitzender der Hösbacher Hilfsorganisation Global Micro Initiative e.V. „Mit unserem ersten spendenfinanzierten Mikrokredit konnte sie ihren Tisch erneuern und Räder anbringen, damit sie ihn nachts an einem sicheren Ort abstellen konnte.“
Die 3-fache Mutter und Ehefrau eines Bauarbeiters arbeitete sehr erfolgreich. Nach ihrem ersten pünktlich zurückgezahlten Mikrokredit erhielt sie nacheinander zwei weitere. Sie konnte einen weiteren Verkaufsstand an einer viel befahrenen Straße eröffnen und verdiente schließlich deutlich mehr als vorher.
„Menschen wie Sutarmi sind zwar arm, aber sie sind voller Ideen und Kreativität. Sie haben Ausdauer und lassen sich durch die äußeren Umstände nicht leicht entmutigen“, erläutert Schüßler. „Wenn sie eine echte Chance bekommen, nutzen sie diese. Sutarmi investierte viel Zeit und Energie in ihren neuen Verkaufsstand. Die liebevolle Mutter war stolz, dass sie nun ihre Familie wirtschaftlich unterstützen konnte. Und sie gab nicht auf, als sie spürte, dass die Konkurrenz größer und ihr Umsatz wieder weniger wurde.“
Aufgrund der guten Erfahrungen, die GMI mit Sutarmi gemacht hatte, erhielt die tüchtige Geschäftsfrau erneut einen Mikrokredit: 71 €, die sie in einen Imbiss-Stand investierte.
„Sutarmi hat es geschafft: Ihr eigener Imbiss-Stand verspricht nochmals eine Einkommenssteigerung. Dank der Begleitung und Beratung durch Mitarbeiter unserer Partnerorganisation vor Ort hat sich ihr Geschäft prima entwickelt“, so Schüßler begeistert. „Sutarmi ist viel selbstbewusster geworden und stolz darauf, sich selbst diesen Erfolg erarbeitet zu haben. Wir danken unseren Spendern, dass sie es uns ermöglichen, Menschen wie Sutarmi so eine Chance zu geben.“











