(openPR) Die Menschen in Führungspositionen wurden durch Androiden ersetzt. Eine ehemalige Abteilungsleiterin akzeptiert das nicht. Sie ist die Automatin.
Wer kennt sie nicht, die unfähigen Führungskräfte, über die jemand schützend seine Hand hält oder die ehrgeizigen, perfekt ausgebildeten, jedoch völlig überschätzten Mitarbeiter, die hochgelobt worden waren, um sie loszuwerden oder um ihnen vorübergehend einen Leitungsposten zu geben, damit sie einen Arbeitsbereich auflösen, den der Betrieb abschaffen will? Und wer hat noch nicht von denen gelesen, die sich geschickt bereichert haben, die aber jegliches Geschick für die Interessen ihrer Firma vermissen ließen?
Sie alle gehören in dem Roman „Die Automatin“ der Vergangenheit an. Seit zwei Jahren sind nur noch Androiden als Führungskräfte tätig. Seitdem hat die Produktivität der Unternehmen zugenommen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist gestiegen.
Und doch fällt hin und wieder mal einer aus, denn eine hundert Prozent perfekte Technik gibt es nicht. Plötzlich bleibt einer stehen und funktioniert einfach nicht mehr. Dann muss Ersatz her. Aber in dem Roman „Die Automatin“ wird ein Ersatz nicht angefordert, denn alte Seilschaften funktionieren auch weiterhin gut, und so kann eine ehemalige Abteilungsleiterin in die Rolle eines Roboters schlüpfen. Von da an lässt sie sich „Frau Pape“ nennen, denn auch Roboter brauchen einen Namen.
Spielt diese Frau Pape Ihre Rolle perfekt? Überzeugt sie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihrer Abteilung? Gertrud Leander, einer Teamleiterin, kommt ihr Verhalten „spanisch“ vor, so sehr, dass sie sich in die obere Etage zu den Vorgesetzten dieser vermeintlichen Androidin wagt.
Hier erlebt sie eine Überraschung: Sie wird mit Frau Pape verwechselt, und hat schließlich keine Chance mehr zur Richtigstellung. Und da Frau Pape auch von ihren Vorgesetzten für eine echte Androidin gehalten wird, erfährt nun Gertrud Leander die Behandlung eines Roboters, der abgeschoben wird. Wohin? Zu anderen Robotern, bei denen Gertruds wiederholte Einwände, dass sie ein Mensch und kein Android ist, auf taube Ohren stößt.
Es beginnt eine längere Leidenszeit für die Teamleiterin, in der sie immer wieder versucht, der Gefangenschaft im „Kellermanagement“ zu entkommen. Ob ihr das gelingt, und wie es Frau Pape weiter ergangen ist, und überhaupt: ob die Welt da oben ganz sauber und redlich „tickt“, das erfährt, wer das Buch liest.
Bookmundo direct
ISBN 978-9-4636-7504-8
€ 7,95
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