(openPR) Laut Statistik der Landesdatenbank NRW waren im Jahr 2005 insgesamt 16856 obdachlose Personen in Notunterkünften des Landes NRW gemeldet. Die Dunkelziffer der auf der Straße lebenden Menschen kann leider nicht genau erfasst werden, ist jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit um einiges höher. Diese Menschen leben am Rande der Gesellschaft und werden entweder gar nicht oder als Störung der Öffentlichkeit wahrgenommen.
Christian Dominik und Tobias Schüppen wollen im Rahmen ihres Studium der Sozialen Arbeit an der evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum, dieses gesellschaftliche Thema mehr ins Zentrum der Öffentlichkeit rücken. Ihre Idee ist es, in Zusammenarbeit mit dem Straßenmagazin FiftyFifty, eine Fotoausstellung auf die Beine zu stellen. Sie wollen mehreren Wohnungslosen Einwegkameras geben, damit diese dann ihr Leben und ihren Alltag festhalten können. "Auf diese Art und Weise hoffen wir einen authentischen Einblick in das Leben auf der Strasse geben zu können", so Tobias Schüppen.
"Eine Vernissage auf der Strasse, dass wäre passend", sagte Christian Dominik der Redaktion. Sie planen mit den Fotos der Wohnungslosen eine Ausstellung mit dem Namen "Perspektive Straßenleben" zu machen. Die Vernissage dieser Ausstellung, so wünschen es sich die beiden Studenten, sollte ebenfalls auf der Straße stattfinden, denn genau darüber berichten sie ja auch in ihrer Ausstellung. Von der Straße auf die Straße. Ein spannendes Projekt das Einblicke in eine für viele Menschen fremde Welt ermöglicht.
Wir sind gespannt wie sich das Projekt entwickelt und warten auf den Startschuss der Ausstellung. Unter www.perspektive-strassenleben.de findet man immer aktuelle Informationen über das Projekt.










