(openPR) Die B.L.O. Ateliers widmen sich iim November erneut der urbanen Filmkultur und zeigen zwei bemerkenswerte filmische Dokumentationen:
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Berlinized von Lucian Busse // Stadtlichter lokal #2
am 10.11.2018 um 20 Uhr in der Kantine
In Rahmen der Filmreihe Stadtlichter LOKAL in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord Alt-Lichtenberg und Licht-Blicke Fach- und Netzwerkstelle zeigen die B.L.O. Ateliers Berlin-Filme mit dem Fokus auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen, die sowohl für die Stadt Berlin als auch im lokalen für den Bezirk Lichtenberg relevant sind.
Anschließend Gespräch mit Gästen: Lucian Busse | Regisseur, Stefanie Raab | coopolis | Weitlingkiez Kollektiv.
Berlin in den 90ern – Neben den großen politischen Umbrüchen und der kommerzialisierten Technokultur prägte auch ein heute eher vergessenes Paralleluniversum das Lebensgefühl der Stadt: Die Welt der Kellerbars und Hinterhofkreativen.
Der Film „Berlinized“ beschreibt dieses spezielle Lebensgefühl in einer reflexiven Zeitreise in das Berlin-Mitte der 90er Jahre. Der Filmemacher Lucian Busse, selbst ein aktiver Protagonist jener Zeit, dokumentierte mit seiner Kamera den Wandel der Stadt, die Kunstszene, Clubs, Konzerte und die Baustellen, wo die Freiräume mit immer neuen unpersönlichen Bürogebäuden gefüllt wurden.
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Bunch of Kunst
am 21.11.2018 um 20 Uhr in der Kantine
Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Christine Franz und Michail Stangl vom Boiler Room
Die Post-Punk-Band Sleaford Mods bezeichnen sich selbst als „alte Männer“, der Slang-Gesang zu betont simplen Beats gleicht eher einem lauten Schimpfen, die Bühnenshow kultiviert eine minimalistische „Scheißegal-Haltung“ und sämtliche Bandangelegeinheiten werden selbst oder im engen Freundeskreis erledigt – trotzdem (oder gerade deswegen) ist das Duo aus Nottingham auf stetigem Erfolgskurs.
Das liegt vor allem daran, dass Bandleader und ehemaliger Schlachthof-Arbeiter Jason Williamson und Beatmaker Andrew Fearn sich Themen widmen, die nicht gerade zu den zentralen Anliegen der britischen Musikindustrie gehören: Arbeitsamtbesuche und Sozialhilfeanträge, die Conservative Party, mediale Scheinwelten und prekärer Lebensalltag, der bei aller Wut vor vitalem Humor strotzt.
Der Film begleitet die Sleaford Mods über zwei Jahre vom Moment erster Erfolge bei der klassischen Ochsen-Tour durch die Pubs englischer Kleinstädte über das wachsende Interesse an ihren Songs nach „Divide & Exit“ bis zur ‚Adelung’ durch Promi-Fan Iggy Pop und den ersten großen Auftritt beim Glastonbury Festival.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Berichte.

















