(openPR) „Gott hat die Welt erschaffen, Duct Tape hält sie zusammen.“ Nach diesem Motto verwendete die US-Armee im zweiten Weltkrieg Duct Tape, um Reparaturen schnell durchzuführen. Bereits 1950 besaß jeder Haushalt eine Rolle von dem alles haltenden Superklebeband. Heute fast fünf Dekaden später entdecken Künstler, dass man mit Klebebändern auch seelische Schäden reparieren kann.
Die Wegbereiter von Tape Art, Erica Dunthie und Micheal Townsend, stammen aus den USA. Sie machten die neue Kunstrichtung populär, in dem sie durch das Land tourten, um in Krankenhäusern und Kliniken Tape Art als gestaltungstherapeutische Maßnahme anzuwenden. Als eine Ausdrucksform für Kranke oder Kinder findet Tape Art gerade in der Therapie positiven Anklang. Nach dem Anschlag auf das Regierungsgebäude in Oklahoma City fanden die Arbeiten von Erica und Michael besonders großen Anklang. Ebenso nach 9/11. Als wenn die 9/11 Anschläge nicht schlimm genug waren, befürchteten danach New York und andere Städte Giftgasanschläge. Auf Empfehlung der Regierung dichteten die Anwohner Fenster, Türrahmen und und Abflussrohre mit Duct Tape ab. Dieser bizarre Anblick inspirierte viele Künstler allmählich zu spannenden Experimenten.
Es entstand eine neue Bewegung: Tape Art. Skulptur, Architektur oder Gemälde? In der Kunstszene wird bereits lebendig über die Definition diskutiert. In einem Punkt jedoch ist die Kölner Kommunikationsagentur gannaca sicher: Tape Art hat eine enorme Ausdruckskraft. Die Kreativschmiede stand vor der Herausforderung den österreichischen Traditionswäschehersteller Skiny, nach zehn Jahren der Messeabstinenz in Deutschland auf der BODY LOOK 2006, nicht in der beliebigen Masse untergehen zu lassen.
„Wir wollten der Marke einen Look verpassen, damit niemand einfach so daran vorbeikommt.“ So entdeckte Christopher Peterka, Geschäftsführer Kreation, gannaca, die neue Kunstrichtung für sich. Unter seiner Leitung entstand ein weißer multidimensionaler Stand mit dynamischen Linien aus Tape statt auffälligen Logos und Schriftzügen. Das hebt sich ab und ermöglicht eine innovative und frische Art der Kommunikation. Silvia Schweigart von Skiny zeigte sich beeindruckt von den trendvorlaufenden Ideen gannacas: „Das ist genau das, was unser Unternehmen heute braucht: Eine unverwechselbare Markenkommunikation.“ Der Trend hat sicher erst begonnen und findet schnell weitere Anhänger.
Ob als Ausdrucksform, Accessoire oder therapeutisches Mittel, der Trend schwappt gerade erst nach Europa. Im Netz finden sich im mehr Angebote und Bauanleitungen für Produkte aus Duct Tape. Künstler und Designer kommen auf den Plan. Für die Raumkultur entstehen so neue Möglichkeiten auf einfache und frische Art etwas zu gestalten.
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rico Bachmann
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