(openPR) Nach gewonnener Ausschreibung der Stadt Brandenburg an der Havel konnte FAGSI eins der ersten Projekte mit den neuen ProLife-Containermodulen erfolgreich abschließen – den Kinderhort „Havelkids“.
Mehrere Kinderhorte und Kitas der Stadt sollten gleichzeitig saniert werden. Für die Übergangszeit von zwei Jahren stellte man sich eine zentrale Hort- bzw. Kita-Anlage vor, die von mehreren Schulen, Kinderhorten und Tagesstätten gemeinsam genutzt wird. Auf 2.035 m² sollten drei Gebäude entstehen: zwei doppelstöckige Hortgebäude mit großen, durch Türen verbundenen Gruppen- und Fachräumen und ein Zentralgebäude für Verwaltung, Mensa, Versorgung und Brandmeldezentrale.
PROLIFE VERBINDET EFFIZIENZ MIT ÄSTHETIK
Unser Entwurf überzeugte – nicht zuletzt, weil wir uns für den Einsatz der ProLife- Containermodule entschieden hatten. Denn die neue Baureihe hat nicht nur ein besonders flexibles Gestaltungsraster, sondern ist auch extrem energieeffizient und EnEV-konform. Die Innenausstattung mit LED-Beleuchtung und Infrarot-Deckenpanelheizung – beides funkgesteuert – spart Energiekosten. Emissionsarme Baustoffe sorgen für ein gesundes Raumklima und die Glattblech-Kassettenfassade verleiht dem Gebäude ein modernes und hochwertiges Erscheinungsbild. Genau diese Kombination aus hoher Funktionalität, Effizienz und ansprechender Ästhetik überzeugte die Stadt Brandenburg an der Havel. Besonders die äußere Panelverkleidung und die lichtdurchfluteten Innenräume gefielen. „Unsere Entscheidung für FAGSI bestätigte sich auch in der Projektphase als goldrichtig“, berichtet Martin Pieper von der Stadt Brandenburg. „Die Zusammenarbeit lief total reibungslos und fühlte sich eher wie gegenseitiges Helfen an. Und es gab sogar ein Upgrade in Form einer besseren Wärmedämmung.“
LÖSUNGSORIENTIERT –
TECHNISCH UND ZWISCHENMENSCHLICH
Ganz ohne Herausforderungen ging der Bau der Hortanlage indes nicht über die Bühne. Die Planer sahen sich nicht nur mit der Schulbaurichtlinie und der brandenburgischen Richtlinie für Hortgebäude konfrontiert. Auch das Brandschutzkonzept erforderte planerische Klimmzüge. Vorgabe war, dass die Brandmeldeanlage mit einer Notrufzentrale verbunden ist. Bis zur Übergabe gab es jedoch weder Daten- noch Telefonanschluss. So schufen wir mit einem aufgeschalteten GSM-Modul eine Funk-Ersatzübertragung der Daten aus der BMZ – quasi eine Übergangslösung in der Übergangslösung. Dafür bekamen wir die Freigabe vom Brandschutzprüfer.
Eine weitere Herausforderung war, dass viele Einwände seitens der Eltern, Architekten und Bewohner gegen den Container-Hort laut wurden. Bedenken bei Themen wie z. B.
Barrierefreiheit, angemessener Beheizbarkeit oder rechtzeitiger Realisierbarkeit in dem kurzen Zeitraum konnte FAGSI jedoch schon im Vorhinein für alle Seiten zufriedenstellend ausräumen.
Herr Pieper von der Stadt Brandenburg an der Havel zeigte sich mit unserer Lösungsorientiertheit sichtlich zufrieden: „Besonders gefallen hat uns die Eigeninitiative der FAGSI-Crew. Als wir feststellten, dass es vor Ort keine Anbieter für Montage, Maler- und Lackiererarbeiten gibt, brachte die Projektleitung kurzerhand Montagefirmen aus den eigenen Partnerschaften mit ins Projekt.“ Der Kontakt zwischen FAGSI und der Stadt Brandenburg an der Havel entstand über das Architekturbüro Fleege + Oeser, mit dem wir schon im Vorjahr ein Projekt im Havelland realisiert hatten. Auf deren Empfehlung hin wurden wir von der Stadt Brandenburg zur Teilnahme eingeladen.












