(openPR) Saddams langer Schatten dämpft Kursfantasie
Historische Marktanalyse gibt steigenden Aktienkursen wenig Chancen
18.02.2003: Die Gefahr weiterer Kursrückgänge an den internationalen Finanzmärkten ist groß und die Erholung nach einer Bodenbildung könnte sich zäh gestalten. Das ist das Fazit einer historischen Marktanalyse von Packenius, Mademann + Partner in Düsseldorf.
Die Finanzmarktexperten der unabhängigen Vermögensbetreuungsgesellschaft haben vor dem Hintergrund der aktuellen Irakkrise die Auswirkungen politischer Ereignisse in den letzten 30 Jahren auf die wirtschaftliche Entwicklung an den Aktienmärkten untersucht. Dabei wird deutlich: Die Nachricht über eine weltweit relevante Krisensituation führt in der Regel zu einer direkten Kursbeeinflussung. Gleichzeitig beeinflusst eine Krise die gesamtwirtschaftliche Situation und die zukünftige Ertragsentwicklung von Unternehmen.
Kursrückgänge aufgrund politischer Krisen, wie in unserer aktuellen Situation, dauern nach den Erfahrungen der Vergangenheit deutlich länger als reine Finanzmarktkrisen. Zudem setzen sich die Kursverluste nach Ausbruch der Krise oftmals noch über mehrere Monate fort. Ein Grund ist die bei politischen Krisen länger andauernde Unsicherheit über die weitere Entwicklung.
Der seit Frühjahr 2000 anhaltende Kursverfall ist mittlerweile der größte Crash aller Zeiten. Zunächst war die Marktschwäche eine Reaktion auf die vorangegangene Spekulationsblase, wurde zudem von einer Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gespeist. Doch seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 müssen wir von einer politischen Krise reden. Seither befinden sich die Finanzmärkte im Zustand latenter Verunsicherung. Die Irakkrise und auch die Nordkorea-Problematik verschärfen jetzt die Anspannung deutlich.










