(openPR) Viellechner Dachdeckermeister GmbH vergibt Ausbildungsplätze – und lädt die Bewerber zum Wettbewerb ein
Handwerker arbeiten mit der Hand. Trotzdem werden die meisten Bewerbungsgespräche immer noch ausschließlich am Schreibtisch geführt, weitab von unmittelbarer Erfahrung und praxisbezogener Beurteilung. Der falsche Weg, dachte sich Lasse Kutzbach, Geschäftsführer der Viellechner Dachdeckermeister GmbH.
2015 veranstaltete er auf dem Firmengelände in Berlin-Tempelhof erstmals die „Azubi Challenge“. Es wurde ein voller Erfolg. Fünf neue Auszubildende konnte Kutzbach seinerzeit für den Familienbetrieb gewinnen.
Am 7. Juli 2018 fand – bereits zum vierten Mal – die jährliche Azubi Challenge statt. 18 Kandidaten im Alter von 16–35 Jahren hatten sich beworben, sieben wurden am späten Samstagnachmittag ausgewählt. An insgesamt zehn Stationen konnten die Bewerber ihre Fähigkeiten in Zweierteams unter Beweis stellen, u.a. Dachkonstruktion, Schieferbearbeitung und Gerüstbau.
Lasse Kutzbach zeigte sich zufrieden: „Mit der Azubi Challenge haben wir ein nachhaltiges Tool entwickelt, um dem Fachkräftemangel im Handwerk zu begegnen. Das unterscheidet uns von vielen anderen Unternehmen. Das ganze Team stimmt ab, wer als Auszubildender aufgenommen wird. Dadurch kann das Unternehmen aus sich selbst wachsen und von Beginn an die neuen Mitarbeiter optimal integrieren.“
Die folgenden Gewinner werden am 1. September 2018 ihre Ausbildung bei Viellechner beginnen:
- Hussein Ahmad, 18, Dachdecker
- Erik Piesker, 21, Dachdecker
- Fabian Blanik, 35, Dachdecker
- Tinko Ribbschlaeger, 17, Klempner
- Andrius Jomantas, 20, Klempner
- Luis Barthelemy, 20, Zimmerer
- Marius Fechner, 23, Zimmerer
Die Reaktionen der neuen Azubis waren begeistert. „Die Leute sind sympathisch, man arbeitet zusammen als Team“, sagte Hussein Ahmad kurz nach der Bekanntgabe. Marius Fechner über seine Gründe, Handwerker zu werden: „Für mich ist es wichtig, am Ende des Tages zu sehen, was ich gemacht habe.“ Fabian Blanik mag die Perspektiven, die sich ihm bieten: „Ich möchte später selbst zum Ausbilder werden.“








