(openPR) Mehr als 250 Kanoniere zünden am 8. September auf der Festung Königstein Nachbauten historischer Geschütze: ein seltener und lautstarker Einblick in die Militärgeschichte.
Königstein (Sächsische Schweiz), 29. August 2018 (tpr) – Die gewaltigen Kanonen der Festung Königstein sind die wahrscheinlich meistfotografierten Ausstellungsstücke des gesamten Museums: Sie stehen für die einst legendäre Wehrhaftigkeit der Anlage. Der „Kanonendonner über dem Elbtal“ vermittelt am 8. September auf der Festung Königstein ein Gefühl für die große Kraft historischer Geschütze.
In historischen Uniformen europäischer und amerikanischer Artilleriebrigaden präsentieren mehr als 250 Hobbykanoniere aus über 30 Vereinen auf dem Königstein ein Stück Geschichte: Sie bringen 30 originalgetreue Nachbauten historischer Kanonen mit und errichten auf der Festung ein Feldlager. Dreimal am Tag geben sie Blindschüsse mit Schwarzpulver ab: 10:30, 14:30 und 15:30 Uhr.
Um 13 Uhr begrüßt Museumschefin Dr. Angelika Taube die Gäste auf dem Paradeplatz. Auch August der Starke nimmt die Truppen in Augenschein. Zwischen den Schießübungen erklären die Kanoniere die Besonderheiten ihrer Geschütze. Ganztägig zeigt das „Königlich-sächsische Ingenieurkorps 1813“ historische Messgeräte und Vermessungstechniken.
Den musikalischen Rahmen schaffen die „Pipes & Drums“ mit schottischer Folklore und die „3 AccordBand“ mit Mittelalterrock. Die Vereinsmitglieder der „Schlosswache 1757 zu Schönburg Glauchau“ zeigen Exerzierübungen und spielen Militärmusik.
Gehörschutz ist am Eingang kostenlos erhältlich. Es wird davon abgeraten, Hunde mitzubringen. Für Kleinkinder ist die Veranstaltung ebenfalls nicht geeignet. Es gilt der reguläre Festungseintritt. Die Festung ist mit allen Ausstellungen von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Der „Kanonendonner über dem Elbtal“ ist Teil des ersten Europäischen Festungssommers. Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 präsentieren ausgewählte Festungsmonumente ihre Erlebnisangebote in einer internationalen Gemeinschaftsaktion. Im Herbst 2017 ist die historische Wehranlage dem Europäischen Festungstourismus und Festungsmarketing Netzwerk e.V. beigetreten. Damit ist sie Teil der Europäischen Kulturroute Festungsmonumente „Forte Cultura“. ?
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