(openPR) ULM – Deutsch-französischer Schüleraustausch: Zehn Jugendliche aus Montgeron bei Versailles waren drei Wochen lang zu Gast an der Max-Gutknecht-Schule Ulm der Stiftung Liebenau – zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten. Aber auch ein Besuch im Ulmer Rathaus stand auf dem Programm.
Berufliche Auslandserfahrungen
Es war der Gegenbesuch der Franzosen, nachdem die Ulmer Schüler bereits im vergangenen Jahr nach Frankreich gefahren waren. Die dortige Partnerschule ist die berufliche Sondereinrichtung E.R.E.A Jean Isoard (Etablissement Régional d´Enseignement Adapté) aus Montgeron. Das von der deutsch-französischen Agentur PRO TANDEM mit Sitz in Saarbrücken organisierte Austauschprogramm verfolgt vor allem das Ziel, berufliche Mobilität und interkulturelle Kompetenzen, gerade auch von Schülern mit Lernproblemen, zu fördern. Neben einer einwöchigen sprachlichen Vorbereitung arbeiten die Schüler dabei zwei Wochen lang, in Form von „Tandems“, in Betrieben der jeweiligen Partnerstädte.
Praktikum in der Stadt des Bildungspartners
Während acht der Austauschschüler aus Frankreich in verschiedenen gastronomischen Einrichtungen in der Ulmer Innenstadt unterkamen, absolvierten zwei ihr Praktikum hausintern in der Küche des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) bei Küchenchef und Ausbilder Reinhard Klein.
Urkunde und Europass
Zertifiziert wurde die Maßnahme mit einem Eintrag im Europass sowie einer beruflichen Urkunde, die die erfolgreiche Teilnahme bestätigt. Gefördert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem französischen Arbeitsministerium.
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Weitere Infos zum RAZ Ulm des Berufsbildungswerks der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.raz-ulm.de.
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