(openPR) Herausforderungen bis 2025 im Personalmanagement
Die Arbeitswelt verändert sich jetzt schon rasant, diese Änderungen werden sich bis 2025 noch beschleunigen. Das stellt große Anforderungen an das HR-Management, auf die Unternehmen gut vorbereitet sein müssen. Neben dem Erfassen stets neuer Bedingungen geht es darum, dass sich für Handlungen im Human Resource Management klar die Erfolge messen lassen.
Was wird sich im Personalwesen ändern?
Geradlinige Lebensläufe werden immer seltener, die Karriere im Unternehmen verlangt immer mehr und speziellere Qualifikationen. Diese bauen häufig aufeinander auf. Der Ingenieur bildet sich in Betriebswirtschaft weiter und bringt dann eine hohe technische und finanztechnische Expertise mit. Die Firmen sind auf solche Qualifikationen bei ihren Mitarbeitern angewiesen. Diese müssen für ihre Aufgaben qualifiziert und ebenso motiviert sein, außerdem sollten sie in einer zu ihrer Qualifikation passenden Position arbeiten. In diesem Idealfall läuft das Geschäft gut, was wiederum hohe Anforderungen an jeden Human Resources Manager stellt. Das HR-Management verantwortet alle Bereiche des Personalwesens, beginnend bei der Ermittlung des aktuellen Personalbedarfs über die Durchführung des Bewerbungsverfahrens bis hin zu Weiterbildungsmaßnahmen. Dabei ist viel Menschenkenntnis gefragt, interne und externe Kandidaten für eine Position müssen hinsichtlich ihrer Schwächen und Stärken hinreichend beurteilt werden.
In den kommenden Jahren bis 2025 ist ein Wandel im Personalmanagement zu erwarten. Die Altersgrenze für Mitarbeiter und Bewerber wird sich nach oben verschieben, Kandidaten wollen mit 50+ beruflich noch einmal durchstarten. Die Generation Y wiederum stellt veränderte Anforderungen an ihre Arbeitsumgebung. Wir zeigen Trends auf, die zu veränderten Handlungen im Personalmanagement führen werden.
Veränderte Rolle der Personalabteilung
In Zukunft wird die Personalabteilung noch stärker zum strategischen Partner des Managements. Ihre Personalplanung muss stark vorausschauend erfolgen. Eine stärkere Zielgruppenorientierung wird immer wichtiger Bereichen
• Personalentwicklung, • Recruiting,
• Talent Management und
• Employer Branding.
Unternehmen werden wiederum sehr genau die Erfolge messen, die sich durch die Organisationsentwicklung, die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung und das Gesundheitsmanagement einstellen.
Personal neu denken
Die Berufseinsteiger der Jahre 2018 bis 2025 werden andere Ansprüche entwickeln. Schon heute verlangt die sogenannte Generation Y - Jahrgänge ab 1990 - nach mehr Mitbestimmung, nach Work- Life-Balance und Selbstverantwortlichkeit. Inzwischen steht die Z-Generation der Jahrgänge ab 2000 in den Startlöchern. Diese jungen Leute sind permanent vernetzt, ihre Aufmerksamkeitsspannen sind äußerst kurz. Das schafft neue Herausforderungen für das Recruiting. Dieser Gruppe stehen als anderes Altersextrem die Best Ager gegenüber, die sich bei guter Gesundheit bis ins Rentenalter noch verwirklichen möchten und angesichts einer boomenden Wirtschaft und hohen Fachkräftemangels auch gebraucht werden. Für viele Unternehmen sind sie wichtige Ansprechpartner, denn ihr Wissen gilt in einigen Bereichen als höchst wertvoll. Daraus ergeben sich für das Personalmanagement widersprüchliche Potenziale, die es zu nutzen gilt. Für künftige Personalmanager ist das eine große Herausforderung.
Führungskräfte durch HR-Management gezielt entwickeln
Die neuen Arbeitswelten benötigen neue Führungskräfte. Sie sind gezielt anzuwerben, andererseits müssen ihnen unter Umständen Umbrüche in den Firmen und sich daraus ergebende neue Führungsmethoden vermittelt werden. Hierarchische Ordnungen werden in sämtlichen Organisationen immer häufiger aufgebrochen. Führungskräfte müssen die Kraft zum Change Management mitbringen und innerhalb von komplexen innerbetrieblichen Abläufen ihr Selbstmanagement stärken.
Interkulturelle Personalarbeit
Schon die gegenwärtige Arbeitswelt ist international, bis 2025 dürfte sie noch wesentlich internationaler werden. Handlungen im Recruiting sollten von vornherein auf die internationale Aufstellung zielen. Damit müssen Personalmanager weltweit gutes Personal suchen und dieses in die eigene Firma integrieren.
Wenn das gelingt, lassen sich daran die Erfolge messen, dass ein Unternehmen nicht nur die besten deutschen, sondern die besten europäischen oder gar die weltweit besten Kräfte binden konnte.
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