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Nachmittag der sozialen Selbstverwaltung der ACA-Schwaben in Buchloe - Blick auf den Menschen

30.07.201816:40 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Nachmittag der sozialen Selbstverwaltung der ACA-Schwaben in Buchloe - Blick auf den Menschen
I. Stippler (Mitte), Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, zu Gast bei der ACA Schwaben
I. Stippler (Mitte), Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, zu Gast bei der ACA Schwaben

(openPR) „Die lebendige soziale Selbstverwaltung lenkt den Blick auf den Menschen“, sagt Dr. Irmgard Stippler, die Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, beim Nachmittag der sozialen Selbstverwaltung im Kolpinghaus in Buchloe. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) in Schwaben war die 53-Jährige Volkswirtin am 27. Juli 2018 nach Buchloe gekommen, um vor über 30 ehrenamtlichen Versichertenvertretern in den gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Unfall- bzw. Rentenversicherungen und Arbeits- und Sozialrichtern zu sprechen.



Als Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und in den vergangenen fünf Monaten bei der AOK Bayern hat Stippler erlebt, dass bei manchen internen Workshops und Debatten die Versicherten zu wenig in den Blick genommen wurden. „Da brauchen wir sie alle“, sagt die Mutter von zwei Kindern zu den Mitgliedern der Versichertenparlamente, „sie lenken den Blick auf den Menschen“.
Gesetze erfüllen, den Menschen gerecht werden und dennoch die Organisation weiterentwickeln sieht sie als das Spannungsfeld, in dem sie steht. Dabei ist für Stippler das deutsche System das beste der Welt. Mahnend fügt sie hinzu: „Das ist aber kein Selbstläufer“. „Mit Überzeugung und gerne bin ich bei der AOK Bayern“, sagt Stippler, die für 4.5 Versicherte und 10.000 Mitarbeiter Verantwortung trägt, zu den Zuhörerinnen und Zuhörern, unter denen auch Mitglieder des ehrenamtlichen Verwaltungsrates der AOK Bayern und aus den sieben schwäbischen AOK Direktionsbeiräten waren. Gleichzeitig bekennt sich die gebürtige Rheinlandpfälzerin zum Prinzip „Nähe zum Menschen“ in der AOK Bayern. „Die AOK steht für örtliche Vernetzung“, sagt sie, „und das trage ich aus Überzeugung mit“. In der Digitalisierung sieht sie eine Herausforderung. „Lokal und digital“ sei das Ziel. Für eine künftige Entwicklung gäbe es keine „Blaupausen“, sondern es müsse erarbeitet werden. Als Visionen für die Zukunft nennt Stippler eine gute Versorgung für die Versicherten, ein Hand in Hand gehen von Qualität und Wirtschaftlichkeit und eine gute Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Ärzten.
Aus den vielen Gesprächen in den ersten Monaten hat Stippler die Aufgabe mitgenommen, die Strukturen für die Menschen und die Qualität weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sieht sie für sich einen politischen Auftrag, – zum Beispiel im Blick auf die aktuelle Gesetzgebung – Anwältin der Versicherten und Beitragszahler zu sein.
Peter Ziegler, Vorsitzender ACA Schwaben, freute sich, dass zum Nachmittag der sozialen Selbstverwaltung auch Wolfgang Hannig (stellv. Landrat Ostallgäu), Silke Klos-Pöllinger, (DGB Regionsgeschäftsführerin), Dieter Wagner (Vorsitzender ACA Bayern) und Hans Reich (ehem. ACA Bezirksvorsitzender) gekommen sind. Hannig brachte die versammelten Gäste bei seinem Grußwort zum Schmunzeln. Er berichtete, dass im Landratsamt im ersten Moment niemand wusste, was die ACA denn macht. Bald sei aber allen klar gewesen, dass der Zusammenschlusses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), des Kolpingwerkes und der Evangelische Arbeitsgemeinschaft für soziale Fragen in Bayern und Thüringen (EAG) bei den drittgrößten Wahlen in Deutschland, den sogenannten Sozialwahlen, antritt und deren ehrenamtlich Engagierte nach erfolgreicher Wahl die inhaltliche, wirtschaftliche und personelle Verantwortung in den gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherungen tragen. Dieter Wagner, der Vorsitzende der AOK Bayern, vertiefte mit dem Slogan der ACA „dreifach christlich einfach menschlich“ den Blick auf die ACA und betonte die gute ökumenische Zusammenarbeit seit vielen Jahren. Der neue KAB Diözesanpräses Georg Steinmetz erzählte zu Beginn der Veranstaltung eine Geschichte vom Penny-Pastor Hans Sanders aus Münster. Ein Obdachloser, der ihn um einen Gefallen gebeten hatte, hat auf die Frage, warum er ausgerechnet auf ihn zugekommen ist, geantwortet, er hätte ihn als einziger mit guten Augen angeschaut. Diese „guten Augen“ wünschte Diakon Steinmetz den Versammelten in seinem Geistlichen Wort für ihr Engagement in der sozialen Selbstverwaltung.
Mehr zur ACA unter www.aca-online.de

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