(openPR) Jeder kennt sie, jeder sieht sie – Influencer sind in unserer Gesellschaft omnipräsent. Mit aufwändigem und immer neuem Content dominieren sie sämtliche Social Media Plattformen und scharen mehrere Tausende, mitunter sogar Millionen Follower um sich. Längst versuchen Unternehmen in Deutschland und weltweit die Reichweite der Influencer für sich zu nutzen. Influencer Marketing heißt das Konzept, bei dem Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen von Menschen mit großer Community vermarkten lassen. Von echten Menschen? Nicht unbedingt! Mit Miquela Sousa hat es auch eine virtuelle Influencerin geschafft, namenhafte Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Aber sind virtuelle Influencer wirklich die Zukunft des Influencer Marketings?
Wie funktioniert Influencer Marketing?
Um Influencer zu werden, braucht es nicht nur eine große Reichweite. Wichtig ist vor allem – wie der Name schon sagt – der Einfluss, den die Social Media Größen auf die Einstellung und das Verhalten ihrer Follower haben. Interaktionen mit der Community und zum Beispiel das Eingehen auf deren Wünsche, stärken das Vertrauen in den Influencer. Und das ist es letztendlich, was Influencer für Unternehmen interessant macht. Denn die vielen Produktempfehlungen und -tipps von Influencern haben Studien zufolge großen Einfluss auf Kaufentscheidungen der Social Media User. Einer Statista-Umfrage in Deutschland zufolge, haben innerhalb von 12 Monaten 50 % der 14- bis 19-jährigen Befragten mindestens ein Produkt auf Empfehlung eines Influencers gekauft. Deswegen stellen Influencer Marketing Agenturen, wie The models aus Bielefeld (https://www.the-models.de/de/influencer-marketing-agentur), den Kontakt zwischen Unternehmen und passenden Influencern her. So entstehen vielversprechende Kooperationen zwecks Influencer Marketing, von denen beide Seiten profitieren.
Virtuelle Influencer – Das Phänomen Miquela Sousa
Im Jahr 2016 kam dann die Innovation auf Instagram – die Influencerin Miquela Sousa aus Los Angeles erscheint auf der Bildfläche. Was die 19-Jährige so besonders macht? Sie ist kein echter Mensch! Die Halbspanierin und Halbbrasilianerin ist eigentlich ein Roboter, ein virtueller Avatar. Wo unter früheren Posts von Miquela noch heiß diskutiert wird, warum sie „irgendwie anders aussieht“ und „was mit ihrem Gesicht nicht stimmt“, steht in ihrer Profilbeschreibung mittlerweile ganz offen „Robot“. Trotzdem hat die dunkelhaarige junge Frau mit mittlerweile über 1,3 Mio. Followern eine riesige Reichweite gewonnen und ist damit eine richtige – virtuelle – Influencerin.
Das Interesse großer Unternehmen ließ nicht lange auf sich warten – namenhafte Konzerne wie Chanel, Diesel, Supreme und Vans haben in der Vergangenheit bereits mit Miquela Sousa kooperiert. Im Café, in der Stadt und mit Freunden posiert der Social Media Star in den neusten Klamotten und macht so ganz innovative und außergewöhnliche Werbung für Modekonzerne, die im Kopf bleibt. Aber können virtuelle Avatare wie Miquela Sousa das Influencer Marketing auch langfristig revolutionieren und Influencer Marketing Agenturen wie The Models den Rang ablaufen?
Sind virtuelle Influencer die Zukunft des Influencer Marketings?
Was Miquela Sousa in erster Linie so interessant macht, liegt auf der Hand – einen so täuschend echten Roboter, und dann auch noch in der Rolle eines Influencers, hat es zuvor noch nie gegeben. Die Frage ist, ob das Konzept der animierten Avatare auch nach dem ersten Hype noch erfolgreich ist. Sind virtuelle Influencer die Zukunft des Influencer Marketings?
Bei animierten Avataren haben Unternehmen die Möglichkeit, sich selbst nach eigenen Vorstellungen den perfekten Influencer zu kreieren – ein klarer Vorteil der virtuellen Social Media Stars. Welche Werte und Interessen sollte der ideale Influencer haben? Ist er männlich oder weiblich, eher exzentrisch oder ein Durchschnittstyp? Alles ist möglich! Und egal, wie der virtuelle Influencer später aussieht und handelt – ein erfundener Charakter verstrickt sich garantiert nicht in ungeplante Skandale.
Aber genau darin zeigt sich auch schon der größte Nachteil der virtuellen Influencer – die fehlende Authentizität. Egal wie realistisch und konsistent Verhalten und Reaktionen der Avatare sind, werden sich Social Media Nutzer mit ihnen nie so identifizieren können, wie es bei reallen Influencern möglich ist. Auch können Miquela Sousa und Co. ihre Follower nie in persönlichen Meet and Greets treffen und kennenlernen – Veranstaltungen, die in Fangemeinden sehr beliebt sind. Ob dann ohne eine persönliche Bindung und Vertrauensbasis in den Influencer auch nachhaltig Kaufentscheidungen beeinflusst werden, ist fraglich.
Deswegen ist es eher unwahrscheinlich, dass virtuelle Influencer den echten Social Media Stars in Zukunft den Rang ablaufen. Für einzelne Kampagnen oder Händler vielleicht ganz interessant, werden Unternehmen in Zukunft wohl weiterhin darauf vertrauen, dass Influencer Agenturen aus einem großen Pool passende und vor allem authentische Testimonials heraussuchen.











