(openPR) Baden-Baden/Lugano (CH), 5. Juli 2018. Im ersten Halbjahr 2018 veranstaltete Punkt. (www.punkt.ch) die dritte Digital Detox Challenge, bei der ein Mix aus Bürgern verschiedener Staaten und einige ausgewählte Journalisten und Journalistinnen, Blogger und Bloggerinnen eingeladen wurden, eine Smartphone-Pause einzulegen und darüber einen Erfahrungsbericht zu schreiben. 35 Bewerber – vom UI-Designer bis zum Zimmermann – erhielten jeweils das Punkt.-Telefon MP01 und wurden gebeten, anschaulich daruber zu berichten, wie das Leben spielt, wenn man nicht mehr permanent an ein Computernetzwerk angeschlossen ist. Die Ergebnisse geben einen einzigartigen, aufschlussreichen Einblick in unser Verhältnis zur Technik des 21. Jahrhunderts. Die Insights finden Sie unter https://www.punkt.ch/de/inspiration/digital-detox-challenges/
Kontext
Smartphone-Sucht, die Monetisierung und der Verkauf unserer privatesten Momente, die Isolation, die mit der digitalen „Verbundenheit“ einhergeht, das Geschäft mit Wählerstimmen durch gesteuerte Meinungsbildung.... Plötzlich sind es nicht nur Technikfeinde, die sich Sorgen um unsere Beziehung zur Technik machen. Die großen Technologiekonzerne sind erschüttert und stehen zum ersten Mal unter einem ähnlichen Druck, wie ihn die Tabakindustrie in den 1990er Jahren erlebt hat.
Die Antwort der Industrie ist in der Regel, ein Programm zu schreiben, um das Problem zu lösen, Packages zu liefern, die die Smartphone-Gewohnheiten eines Benutzers analysieren und anzeigen (und dabei als Tool gleichzeitig noch tiefer in den Benutzer eindringen, um ihm noch mehr Produkte zu verkaufen). Ähnlich wie Fitness Tracker sind das im Wesentlichen implantierte Willenskraftpakete für Menschen, die sich Sorgen daruber machen, zu viel von sich selbst auf ihr Telefon auszulagern. Einer gewissen Ironie entbehrt das nicht.
Dann gibt es andere Unternehmen, die sich in der Regel eher an der Basis orientieren, sich das Ganze anschauen und fragen, ob Smartphones vielleicht doch nicht so toll sind? Vielleicht sind sie der ultimative Kompromiss – sie bekommen im Vergleich zur separaten Digitalkamera, zum Tablet mit vernünftig dimensionierten Bildschirm, zu dem Telefon, das die richtige Form und Größe hat, um es tatsächlich als Telefon zu benutzen, zwar keine Bestnoten, sind aber extrem komfortabel, so sagen wir uns.
2015 brachte der Schweizer Elektronikkonzern Punkt. das Mobiltelefon MP01 auf den Markt. Seine Ergonomie und Audioqualitat eignen sich gut für Anrufe – was für heutige Telefone ungewöhnlich ist. Das ist auch gut so, denn Nachrichten schreiben und Telefonieren ist mehr oder weniger alles, was dieses Telefon macht. Und drei Jahre später ist es immer noch das einzige Nicht-Retro-„Echttelefon“ auf dem Markt. Punkt. betreibt keine Werbung, sondern baut auf Produktbewertungen und Mundpropaganda. Das Unternehmen generiert auch dadurch Interesse, dass es Artikel über unsere Beziehung zur Technik in Auftrag gibt und Digital Detox Challenges veranstaltet, von denen gerade jetzt die dritte stattfindet. Damit liefert Punkt. eine faszinierende Bestandsaufnahme des Jahres 2018.
Das MP01 wird im 2G GSM-Netz betrieben. Diese Technologie ist fur Telefonie und Textnachrichten ideal, nicht zuletzt wegen des geringeren Batterieverbrauchs, und wird in vielen Landern der Welt immer noch voll unterstutzt. Dennoch wird Punkt. demnachst ein zweites Mobiltelefon fur das 4G LTE-Netz auf den Markt bringen: das MP02. Der Schwerpunkt wird weiterhin auf der sprachbasierten Kommunikation liegen, jedoch gibt es dann eine Reihe weiterer, neuer Funktionen (z. B. Tethering, BlackBerry Secure). Das MP02 ist jedoch kein Ersatz fur das MP01. Das MP01 wird seinen Platz in der Produktpalette von Punkt. weiterhin behalten.













