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Der Bruderzwist ist zu Ende

25.06.201815:01 UhrKunst & Kultur
Bild: Der Bruderzwist ist zu Ende
Für die Kinder gab es hochwertige Rucksäcke als Belohnung
Für die Kinder gab es hochwertige Rucksäcke als Belohnung

(openPR) Mit Standing Ovations endete am Sonntag die religiöse Spielsaison im Bad Endorfer Volkstheater. Fast 3.000 Besucher aus Nah und Fern erlebten ein Stück, dessen Qualität weit über das von Laientheatern gewohnte Niveau hinausragte. Die weiteste Anreise hatte dieses Jahr eine Gruppe aus Straubing.



Auf der anschließenden Bühnenfeier lobte Erster Vorstand Markus Mädler die Arbeit des gesamten Ensembles, von der Arbeitsruppe die das von Erich Eckert verfasste Original-Manuskript in ein modernen Ansprüchen genügendes Bühnenstück umschrieb bis hin zur Spielleiterin Christine Rossmy, die als erste Frau in der 228-jährigen Vereinsgeschichte das religiöse Stück inszenierte.

Hauptdarsteller Konrad Hamberger erhielt als Dank ein geschnitzte Holzfigur, die den verlorenen Sohn darstellt. Alle Kinder, die ebenfalls anspruchsvolle Rollen zu meistern hatten, bekamen Rucksäcke geschenkt, die sie beim bevorstehenden Ausflug gut gebrauchen können. Josef Kößlinger, der als arbeitswütiger Ephrahim ständig im Clinch mit seinem faulen Bruder lag, schenkte seinem „Bühnenbruder“ den Apfel, um den die beiden in der Kindheit gestritten hatten. Peter Langer, der als barmherziger Vater seinen verlorenen Sohn wieder aufnahm, obwohl dieser vorher seinen Erbteil verjubelt hatte, beendete den Bruderzwist mit einem Glas Honig. Er bekam selbst ein schwarzes und ein weißes Osterlamm geschenkt und wusste diese symbolische Geste zu schätzen.

Nicht zuletzt wurde auch die Großherzigkeit der Besucher gelobt, durch deren Hilfe sich die Erziehungshilfe der Caritas in Rosenheim über einen vierstelligen Betrag freuen darf, der im Rahmen einer Spendenaktion eingesammelt wurde. Die Theatergesellschaft wird das Spendengeld schnellstmöglich und in vollem Umfang an den Begünstigten weiterleiten.

Auf ihren Lorbeeren ausruhen, können sich die Theaterspieler nicht. Das nachfolgende Lustspiel feiert 50-jähriges Jubiläum und verlangt ein mindestens ebenbürtiges Stück. Die im Bühnenbild dargestellte Wüstenlandschaft weicht einer bayerischen Gaststube, in der - frei nach Ludwig Anzengruber - über einen möglichen Doppelselbstmord spekuliert wird. Was hinter dieser Geschichte steckt, erfahren die Zuschauer ab 20. Juli, wenn sich der Vorhang des Bad Endorfer Volkstheaters erneut öffnet.

Karten für das Jubiläumsstück „Doppelselbstmord - Ko des sei? von Ludwig Anzengruber erhalten Sie über die Webseite www.theater-endorf.de oder an der Theaterkasse (jeweils Montag, Mittwoch und Freitag (außer Feiertag) von 9.00 - 13.00 Uhr), Tel.: 08053-3743.

Video:
Der verlorene Sohn

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