(openPR) Dortmund, 20.06. 2018 – Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) und die Rollstuhlbasketball WM 2018 in Hamburg präsentieren sich vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2018 auf Deutschlands erster Ballsportmesse, der BaSpo. Mit einem Aktivstand sowie Fachvorträgen und Spieleinlagen wird den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt des Ballsports für Menschen mit Behinderung vorgestellt.
„Zadonk“ ist das Geräusch, wenn der Basketball im Korb landet. Dass ein Korberfolg auch aus dem Rollstuhl möglich ist, wissen noch immer zu Wenige. Rollstuhlbasketball ist eine der beliebtesten und bekanntesten Ballsportarten in Deutschland. Menschen mit und ohne körperlicher Behinderung begeistern sich für diese actionreiche Sportart und können gemeinsam spielen. Die Regeln sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und in einigen Punkten an die Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst. Als eine der wichtigsten ist hier das Klassifizierungssystem zu nennen, das einen Ausgleich zwischen Mitspielern mit unterschiedlichen Behinderungen herstellt. Rollstuhlbasketball ist nur eine von vielen Ballsportarten im Behindertensport, deren Vielfalt der BRSNW an den drei Messetagen der BaSpo präsentieren wird.
„Ballsport und Ballspiele sind im Sport für Menschen mit und ohne Behinderung nicht wegzudenken. Jung und Alt erfreuen sich seit vielen Jahrzehnten an den vielfältigen Spielformen und Sportarten. Wir wollen die BaSpo gemeinsam mit der Rollstuhlbasketball-WM nutzen, um die Möglichkeiten im Behindertensport darzustellen“, freut sich BRSNW-Vorsitzender Reinhard Schneider auf die erste Auflage der Messe in den Dortmunder Westfalenhallen.
„Das Thema Inklusion gehört auf die BaSpo. Das war uns als BaSpo-Team von Beginn an klar. Daher freuen wir uns sehr mit Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. einen so engagierten Partner an unserer Seite zu haben“, sagt BaSpo-Geschäftsführer Ali Çelik.
Wie Menschen mit und ohne Behinderung in Ballsportarten gemeinsam aktiv werden können und welche Möglichkeiten der BRSNW mit seinen rund 1400 Vereinen im ganzen Bundesland anbietet, unterstreicht der Fachvortrag „Ballsport für Menschen mit und ohne Behinderung“ von Axel Görgens. Der Referent für Vereinsentwicklung gibt am ersten Messetag, den 29. Juni 2018, ab 17 Uhr, nicht nur Einblicke in die vielfältigen Ballsportmöglichkeiten im Behindertensport, sondern auch über die Wichtigkeit des Themas Inklusion im Ballsport.
Im Diskussionsforum werden am Samstag, 30. Juni 2018, ab 12 Uhr, unter dem Motto „Jeder hat ein Handicap – Inklusion im und durch Sport“ die verschiedensten Themen rund um Inklusion durch Sport diskutiert. Zur Umsetzung der Inklusion im und durch Sport setzt der BRSNW, u.a. gemeinsam mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB-NRW), seit vielen Jahren wichtige Impulse, um die Möglichkeit gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung an den Sportangeboten in NRW zu gewährleisten. Holger Wölk wird den BRSNW als stellvertretender Geschäftsführer und Abteilungsleiter Sport sowie sechsfacher Weltmeister und Paralympics-Sieger im Schwimmen vertreten. Er diskutiert mit BaSpo-Botschafter Ralf Bockstedte und Vertretern von Special Olympics sowie der Staatskanzlei NRW.
Sportlich aktiv wird es auch am zweiten Messetag. Dann können die Besucherinnen und Besucher in der Erlebniswelt den Rollstuhlbasketball live und in voller Fahrt erleben. Wenige Wochen vor der Heim-WM in Hamburg wird von 11.30 – 13 Uhr ein Show-Match der nordrhein-westfälischen Landesauswahl die Körbe in der Erlebniswelt zum Wackeln bringen.
Im Anschluss geht es dann von den Körben an die Platte: In einem Showmatch wird der Welt- und Europameister und mehrmalige deutsche Meister im Para Tischtennis Valentin Baus gegen Fußgänger Alexander Daun für spektakuläre Ballwechsel sorgen. Im Para Tischtennis können Sportlerinnen und Sportler mit einer körperlichen Behinderung Tischtennis stehend oder im Rollstuhl sitzend spielen. Genau wie im Rollstuhlbasketball ist die Ballsportart für Menschen mit und ohne Behinderung möglich. Einziger Unterschied zu den Regeln im Nichtbehinderten-Tischtennis ist die Aufschlagregel für Rollstuhl-Athleten. Der Ball muss über die Grundlinie des Tisches gespielt werden. Seit 1960 ist die Sportart paralympisch.












