(openPR) Karlsruhe, 17. Mai 2018 – Motorisch eingeschränkte Menschen können herkömmliche Eingabegeräte wie Maus und Tastatur häufig nicht oder nur bedingt bedienen. Wo herkömmliche Hardware-Peripherie an ihre Grenzen stößt, setzt der Bcon (Better Control), das neue Gaming Wearable aus Deutschland, an. Vor kurzem bereits in eine Crowdfunding Kampagne auf Kickstarter (https://www.kickstarter.com/projects/1782246871/bcon-the-first-ever-gaming-wearable/faqs) gestartet, sucht das deutsche Unternehmen Unterstützer für die erste Serienproduktion des Geräts, denn die Entwicklung ist bereits erfolgreich abgeschlossen.
Was kann der BCON?
Der Bcon wird parallel zur Steuerung mit Maus und Tastatur verwendet und erschließt dem Spieler mittels denkbar einfacher Bewegungen einen zusätzlichen Eingabekanal. Ausgelegt für die Verwendung am Körper verbindet sich der Controller kabellos mit dem PC. Dabei wird der Bcon typischerweise auf dem Fuß befestigt, kann aber auch auf dem Kopf getragen werden, z.B. von Menschen, die ihre Gliedmaßen nur eingeschränkt bewegen können. Während der Entwicklung konnte der Hersteller des Bcons, die Firma CapLab GmbH, bereits einige Tests mit Menschen mit körperlicher Behinderung erfolgreich absolvieren. Zwei Probanden der Testgruppe sind querschnittsgelähmt und konnten durch Nutzung des Bcons Eingabebefehle aktivieren, die sie noch nie zuvor mit bisher bestehender Peripherie gleichzeitig ausführen konnten: z.B. endlich erstmals auch während der Fahrt bei GTA aus dem Fenster schießen!
Nicht nur für’s Gaming relevant
Das Gerät erfasst seine Lage im Raum in Echtzeit und übersetzt kleine Bewegungen in konkrete Eingabebefehle. Insgesamt stehen dem Nutzer vier mühelose Bewegungen zur Verfügung, um damit zusätzlich Fähigkeiten im Spiel bzw. der benutzten Software auszulösen. Flexibel wie beim Ändern von Tastenbelegungen lassen sich Hotkeys den verschiedenen Bewegungsrichtungen zuordnen. Unterstützt werden dabei PC-Spiele bzw. jedwede Software, die eine Eingabe über Tastatur zulässt. Der Bcon verschafft jedem Nutzer weitere, leicht erreichbare Hotkeys, die für mehr Interaktion sorgen. Über eine zugehörige Software lassen sich dabei selbst komplexe Konfigurationen realisieren. Das geht sogar so weit, dass sich ganze Tastenfolgen mittels nur einer fließenden Bewegung ausführen lassen. Dabei verzichtet der Bcon auf jegliche Automatisierung im Hintergrund. Entsprechendes Wissen des Nutzers um Fähigkeitsfolgen und Mechaniken in den Spielen vorausgesetzt, lassen sich so Effekte erzielen, die bisher nur von Makros bekannt waren.











