(openPR) Im Münchner Thater laue Maus landet der Theaterleiter Robert Spitz einen weiteren Coup in seiner ersten Spielzeit: die Uraufführung von Werner Fritschs "Mutter Sprache". Das Duo Lohmeyer / Manz nimmt sich der Aufgabe an. Regisseur Gerd Lohmeyer sagt über das Projekt:
„Am ehesten möchte ich den 1960 in Waldsassen/ Oberpfalz geborenen Autor Werner Fritsch einen Lyriker nennen. Mit geschliffener Sprache, eigenständiger Wortwahl und Grammatik, dem Idiom der Nord-Oberpfalz abgelauscht und in Kleistscher Sprachgenauigkeit gebildet, begleitet er seine Figuren in dramatische Situationen.
In ‚Mutter Sprache“‘, bislang noch nicht aufgeführt, entstehen Lebensbilder einer 60-jährigen Bauerstochter und Mühlen-Wirtin, die am Bett ihrer im Koma liegenden Mutter ihr Leben erinnert.
Wenn Werner Fritsch seine Figuren entwirft, taucht er seine Feder gerne ein in die oberpfälzische Heimat und in die Tragödie seiner Herkunft: seine väterlichen Großeltern wurden in Gegenwart ihrer Kinder ermordet.
Damit gestaltet er keinen Heimat- oder Familien-Roman, sondern schafft Figuren von der Wucht von Granitbrocken, die von Glimmer durchzogen in die Zeit strahlen. In der Größe ihres Leids, ihrer Lebensfreude, in ihrer Eingeschränktheit des gesellschaftlichen Horizonts, in ihrem Eingebundensein zwischen Gott und Teufel, strahlen sie weit in die Zeit und lassen die Probleme unserer von Moden geplagten Mitmenschen als das erscheinen, was sie sind.“
Werner Fritsch wurde ausgezeichnet mit dem „Robert-Walser-Preis“, dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden“, dem „Else- Lasker- Schüler- Preis“, dem "ARD- Hörspielpreis“ und dem „Bayerischer Kulturpreis 2016“.
Regie führt Gerd Lohmeyer, es spielt Monika Manz.
Die Uraufführung findet statt am 01.06.18 um 20 Uhr im Theater Blaue Maus, Elivirastr. 17a, 80636 München. Weitere Vorstellungen sind am 2.6., 6.-8.6., 15. + 16.6., jeweils 20 Uhr sowie am 3.10. um 18 Uhr.
Karten gibt es unter: 089 182694 oder per Online-Formular unter http://theaterblauemaus.de/reservierungen













